Gruppenfahrten nach Ostfriesland
Landschulheime mit Sportaktivprogramm werden immer beliebter bei
Gruppenfahrten. Diese Art von Gruppenfahrten schweißt die Gruppen bei dem
gemeinsamen Erleben und Bezwingen fest zusammen. Bei diesen Gruppenfahrten
entsteht ein ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl. Unsere ausgesuchten Leistungsträger
garantieren für professionelle Anleitung und Sicherheit. Die Landschulheime
sind ausgesucht und spezialisiert auf jugendliches Klientel. Gerne unterbreiten
wir Ihnen ein kostengünstiges Angebot. Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung
für Gruppenfahrten, Abschlussfahrten, Klassenfahrten und Studienreisen, damit
Ihr Aufenthalt zu einem stressfreien Erlebnis wird.
Sehenswerte Orte
Seehundaufzucht- und Forschungsstation und Vogelpflegestation Norden-Norddeich
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Die Seehundaufzucht- und Forschungsstation ist eine
leistungsfähige anerkannte Pflegestation für alle Meeressäuger. Zwischen 20
und 50 kranke oder mutterlose Seehunde, aber auch Kegelrobben, Ringelrobben,
Klappmützen, Kleinwale und Delphine werden jährlich gesund gepflegt und wieder
in die Nordsee zurückgebracht. Die Station ist zuständig für das gesamte
Niedersächsische Wattenmeer, das als Biosphärenreservat besonderen Schutz
genießt. Über 40 ehrenamtliche Mitarbeiter - zumeist Jäger entlang
der niedersächsischen Küste und auf den Ostfriesischen Inseln - unterstützen
die Arbeit der Station. Ein Tierpfleger und zwei Zivildienstleistende, sowie
mehrere Praktikanten versorgen die hilflos aufgefundenen Meeressäuger. Die
Station verfügt über eine ständige tierärztliche Betreuung.
Die Besucher können der täglichen Fütterung um 11 und
15 Uhr zuschauen. Im Gebäude der Seehundaufzuchtstation befindet ich das Nationalparkzentrum
Norddeich. Eine ständige Ausstellung informiert über das Leben der
Seehunde im Wattenmeer und über die drohenden Gefahren durch Umwelteinflüsse. |
Insel Norderney
Sehenswürdigkeiten
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Neben Natur und Strand gibt es auf Norderney natürlich auch
sehenswerte historische Gebäude. Dazu gehören unter anderem das Kurhaus
und -hotel, der alte Leuchtturm, die Windmühle
"Selden Rüst" sowie die Marienhöhe -
eine Düne mit Café und schöner Aussicht. Wer mehr über die Geschichte und
Traditionen Norderneys erfahren möchte, ist im Fischerhaus
richtig. Das Heimatmuseum im
Argonner-Wäldchen zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie die Insulaner einst
gelebt haben.
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Anreise
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Norderney liegt etwa eine Schiffs-Stunde von der Küste
entfernt und ist unabhängig von Ebbe und Flut gut zu erreichen. Die Fähren
fahren täglich mehrmals - während der Sommermonate fast stündlich - ab
Norddeich-Mole. Für die Rückfahrt ist grundsätzlich eine Reservierung
notwendig.
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Emden





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Die alte Seehafenstadt Emden lockt mit vielen Attraktionen.
Zwar wurde die Stadt im Zweiten Weltkrieg zu 80 Prozent zerstört, trotzdem
mischt sich Historisches mit Modernem. Bekannt ist die Stadt auch als Geburtsstadt von Blödelstar
Otto Waalkes. Das "Otto-Huus" am
Ratsdelft überrascht mit witzigen Einfällen des ostfriesischen Blödelstars.
Karl Dall wurde ebenfalls hier geboren.
Die Kunsthalle in Emden
präsentiert eine hochkarätige Sammlung von Werken der klassischen Moderne und
der zeitgenössischen Kunst. Sammlung und Kunsthalle schenkte Henri Nannen,
ehemaliger Stern-Chefredakteur und Herausgeber seiner Vaterstadt. Im Jahr 2000
wurde die Kunsthalle um die Schenkung Otto van de Loo erweitert. Regelmäßig
finden hier Sonderausstellungen bekannter Künstler statt.
Nicht weit von der Kunsthalle entfernt befindet sich der
Emder Bahnhof mit einer zusätzlichen Attraktion, die Kinder und Erwachsene
gleichermaßen begeistert: die letzte Dampflok, die
in Diensten der Dt. Bundesbahn stand. In den Sommermonaten kann der Führerstand
begangen werden und — für die Kleinen — fährt an den Wochenenden die
Minibahn mit teils historischen Dampflokomotiven im Maßstab 1:10.
Das Ostfriesische Landesmuseum
mit der berühmten Rüstkammer befindet sich im Emder Rathaus
am Delft. Es ist die größte und vollständigste historische, stadteigene
Waffensammlung Deutschlands. Ferner lassen Torfausgrabungen, Hafen- und
Fischereibootmodelle (Emden war der erste deutsche Heringshafen), Bilder
holländischer Schule sowie verschiedene Funde aus Ostfriesland eine reiche
Vergangenheit wieder aufleben. Vom Rathausturm
bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die Innenstadt, Teile der
Schutzwall-Anlagen und den Hafen.
Das Emder Bunkermuseum zeigt auf
mehreren Etagen Emden in der Zeit des Nationalsozialismus bis hin zur fast
totalen Zerstörung und den Anfängen des Wiederaufbaus.
Das Museumsfeuerschiff "Deutsche
Bucht/ Amrumbank" liegt seit dem 1984 im Ratsdelft. Gebaut wurde es
1914-1918 auf der Meyer-Werft in Papenburg. Das Schifffahrtsgeschichtliche
Museum zeigt u. a. die älteste intakte Feuerschiffsmaschinenanlage und
Kajütenrestaurant.
Das moderne Emden beginnt gleich
neben dem historischen Ratsdelft, mit großzügigen Einkaufszonen, zumeist
überdacht. Daneben buntes Treiben auf dem traditionellen Markt: Gemüse, Blumen
und natürlich Fisch. Überall wird frischer oder frisch geräucherter Fisch
angeboten.
Ein großes VW Werk hat in Emden
seine Niederlassung und produziert hier die VW Passat Limousine und den VW
Passat Variant. Für interessierte Gruppen werden nach vorheriger Anmeldung
Besichtigungen angeboten.
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Greetsiel
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Als "schönster Ort an der Nordseeküste" weithin
bekannt, wird Greetsiel auch dementsprechend häufig aufgesucht.
Schon von weitem sieht man, wenn man sich dem Ort nähert,
zwei Mühlen, die Greetsieler Zwillingsmühlen. Die
östliche, zum Ortsrand gelegene Mühle wurde im Jahr 1921, die westliche Mühle
schon im Jahr 1856 erbaut. Das Mahlen von Getreide ist nicht mehr rentabel. So
werden heute in der östlichen Mühle Vollkornartikel, Brot und Andenken
verkauft, in der westlichen ist eine Teestube eingerichtet. Führungen sind
möglich, müssen jedoch vorher angemeldet werden.
Die aufwendig restaurierten Häuser und Straßen vermitteln
das alte Flair eines friesischen Fischerdorfes. Im 600 Jahre alten Fischerhafen
tummeln sich 28 Krabbenkutter und 30 Segelboote. Greetsiel ist außerdem
Museumsort und Künstlerdorf und unbedingt einen Besuch wert.
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Marienhafe
Marienhafe hat mehrere Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen zu
bieten. Das bekannteste ist sicherlich die
St. Marienkirche mit dem Störtebekerturm
Die Kirche wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts als
dreischiffige, gewölbte Kreuzbasilika erbaut. Bis heute ist nur noch das
Mittelschiff erhalten geblieben. Auch der Turm wurde um zwei Stockwerke
gekürzt. Dennoch hat man einen herrlichen Ausblick
auf das Brookmerland, so dass sich ein Aufstieg auf jeden Fall lohnt. Die Kanzel
aus dem Jahre 1669 und die 1712 – 1715 von G. von Holy erbaute Orgel machen
die Kirche außerdem sehenswert. Den Klängen der Orgel kann man am besten bei
einem der regelmäßig stattfindenden Orgelkonzerte lauschen.
Der Turm der St. Marienkirche wird auch als Störtebekerturm
bezeichnet. Seinen Namen hat er von einem der berühmtesten Piraten: Klaus
Störtebeker. Hier soll ihm der damalige Häuptling der Brookmerlander, Widzel
tom Brook, von 1396-1401 Unterschlupf gewährt haben. Als Gegenleistung half ihm
der Seeräuber bei den Fehden der um die Vormacht in Ostfriesland streitenden
Häuptlinge. Er bewohnte damals einen Raum im ersten Stock der Kirche, die Störtebekerkammer.
Hier ist heute ein kleines Museum eingerichtet, das
über die Geschichte der Kirche Auskunft gibt.
Störtebeker-Denkmal
Auf dem Marktplatz vor der Kirche steht seit 1992 ein Denkmal
zu Ehren von Klaus Störtebeker. Die Bronzeplastik ist 2,40 m groß.
Marienhafener Mühlen
2 Mühlen prägen das Bild von Marienhafe. Die Marienhafener
Mühle am Mühlenloog wurde von 1772-1776 erbaut und 1821 erhöht. Sie besteht
aus drei Stockwerken und misst 24,30 m und kann nach Absprache besichtigt
werden. Die zweite Mühle befindet sich im Ortsteil Tjüche. Sie wurde als
zweistöckiger Gallerieholländer 1895/96 von dem damaligen Besitzer der
Marienhafener Mühle, Claas Eimen Schipper, erbaut.
Allgemein
In Marienhafe leben heute ca. 1900 Einwohner. Es gibt ein
breites Angebot an Restaurants und Gastronomie jeglicher Nationalität,
Verbrauchermärkten, Gewerbe und Handwerk. Die Haupteinkaufsstraße ist die Rosenstraße,
die direkt zum Marktplatz und dem Störtebekerturm führt. Es gibt auch ein
Schwimmbad und ein Naturbadesee "Tjücher Moortun"
mit einem Trimmpfad.
Moormuseum in Moordorf
Das Moormuseum Moordorf ist eines der eigenwilligsten Museen
in Nordwestdeutschland. Das ,,Museum der Armut", wie es auch genannt wird,
stellt in urwüchsiger Moorlandschaft die unvorstellbar schwierige 200jährige
Entwicklungsgeschichte einer ostfriesischen Moorkolonie dar. Vor allem die
stilecht nachgebauten Hütten aus Gras-, Torfsoden oder Lehm hinterlassen bei
den Besuchern des Freilichtmuseums unvergessliche Eindrücke. Hier erfahren sie
intensiv ein Stück Geschichte, das ihnen sonst vielleicht nur in Schulbüchern
begegnet. Neben den Lehmhäusern gibt es ein Ausstellungsgebäude
mit interessanter heimatkundlicher Sammlung und eine Teestube,
in der auf Wunsch auch eine Teezeremonie
stattfinden kann.
Es empfiehlt sich zu Beginn des Rundganges die Ton-Bild-Schau
anzusehen und anschließend den Rundgang durch die Freilichtanlage zu starten.
Größeren Gruppen (ab 15 Personen) sollten sich vorher anmelden und eine
fachkundige Führung bestellen.
Immer wieder finden sog. Aktionstage
statt, bei denen die Besucher z. B. etwas über Torfgraben, Hüttenbau, Matten
flechten oder Besen binden erfahren. Das "Museum zum Anfassen und
Mitmachen!" erfüllt sich hier in besonderer Weise.
Projekttag für Schulklassen (bis einschl. 6. Klasse)
Speziell für Schulklassen werden Projekte (Dauer
ca. 3,5 Std.) angeboten:
Nach einer kurzen Begrüßung, wird zunächst ein
Informationsfilm (10 Min.) gezeigt. Anschließend wird die Gruppe durch das
Freilichtmuseum geführt. Danach geht es an die Arbeit. Es werden 2 Gruppen
gebildet. Unter fachkundiger Anleitung erstellen die Teilnehmer selbst wie in
vergangenen Matten und Lehmwände. Nach 1 Stunde werden die Gruppen getauscht.
(Gummistiefel, alte Kleidung bzw. Regenbekleidung sind angebracht).
Leer
Die alte Seehafen- und Handelsstadt liegt am Schnittpunkt der
Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen von Straßen, Wasserwegen und Eisenbahnen.
Der Fluss Leda mündet hier in die Ems und stellt somit die Verbindung zum Meer
her. Damit ist auch die Bezeichnung für die Stadt "Tor Ostfrieslands"
gerechtfertigt.
Bei einem Bummel durch die Altstadt stoßen Sie auf die
bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt:
Das bekannteste Bauwerk ist zweifellos das 1894 im
deutsch-niederländischen Renaissancestil erbaute Rathaus.
Das Heimatmuseum befindet sich
in der Neuen Str. 14. Das Gebäude wurde 1791 errichtet und beherbergt seit 1936
das Heimatmuseum.
Nicht weit entfernt liegt die Waage,
1714 von der reformierten Gemeinde Leer im niederländisch beeinflussten
norddeutschen Barock erbaut. Wie der Name schon aussagt, wurde hier bis 1946
gewogen. Heute beherbergt es ein gehobenes Restaurant.
Das "Haus Samson" aus
dem Jahre 1643 befindet sich seit mehreren Generationen im Besitz der Familie
Wolff und vermittelt in seinem Museum im 1. und 2. Obergeschoss einen lebendigen
Einblick in die Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts. (Besichtigungen sind
während der Geschäftszeiten möglich).
Die Haneburg war ursprünglich
Herrensitz und gehört zu den wenigen erhaltenen ostfriesischen
Renaissance-Burgen (17. Jh.). Heute ist hier die Volkshochschule untergebracht.
(Besichtigungen nur nach Absprache möglich).
Das Amtsgericht wurde als
Herrensitz der Familie von Rheden erbaut und hat die gleichen
Gestaltungsmerkmale wie die Waage. Das zur Seite liegende Schatthus,
ehemals Wohngebäude des Amtmanns, stammt aus dem Jahre 1711.
Die Evenburg ist eine alte
Wasserburg, die im 19. Jh. neugotisch umgebaut wurde. Zusammen mit dem Park, der
barocken Vorburg von 1765 und der schnurgeraden Allee, die aus der Stadt zu ihr
hinausführt, ist sie ein beliebtes Ziel für Spaziergänge. (Besichtigungen nur
von außen möglich).
Das Leda-Sperrwerk südlich des
Stadtrandes, bildet das Kernstück einer Hochwasserschutzmaßnahme. Es hat die
Aufgabe, das Hinterland vor Hochwasser zu schützen. (Besichtigungen nach
Absprache möglich).
Interessant und informativ ist ein Besuch im Teeladen.
Ostfriesland ist das Land der Deiche und der grünen Wiesen,
vor allen Dingen aber auch das Land des Tees. Hier wird er noch, wie vor
Jahrhunderten auf traditionelle Art und Weise serviert. Bei einem Besuch stoßen
Sie auf eine große Auswahl an Tees aus aller Welt.
Nehmen Sie teil an einer traditionellen ostfriesischen Teezeremonie.
Dabei erfahren Sie alles Wissenswerte über die Kunst, Tee richtig zuzubereiten.
Über die Beschaffenheit des Wassers, die Auswahl des richtigen Tees, die
dazugehörende Kanne und vieles mehr. (Voranmeldung nötig!)
Oder besuchen Sie das Tee-Museum
und erfahren Sie Wissenswertes und Kurioses rund um´s Thema Tee.
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