Schülerreisen an die Cote d´Azur
Studienfahrten mit "Meer und Kultur" können Schülerreisen zum
unvergesslichen Gruppenerlebnis werden lassen. Die Cote d´Azur bietet für
Schülerreisen eine breitgefächerte Auswahl an Ausflugsmöglichkeiten. Die
Anreise ist sowohl mit Bus als auch mit der Bahn möglich. Gerne unterbreiten
wir Ihnen hierfür ein Angebot. Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung als
Reiseveranstalter für Schülerreisen, Abschlussfahrten, Klassenfahrten oder
Studienreisen, damit Ihr Aufenthalt zu einem stressfreien Erlebnis wird.
Sehenswertes:
Die Côte d´Azur, wie die
Französische Riviera in Frankreich genannt wird, erstreckt sich am Ligurischen
Meer zwischen Marseille und der italienischen Grenze bei Menton.
Politsch gehört die Côte d´Azur mit ihrem Hinterland zur
Region Provence - Alpes - Côte d´Azur. Von diesem Gebiet umschlossen wird das
an der Küste gelegene selbständige Fürstentum Monaco.
Neben der langen, kaum überschaubaren Reihe von
Küstenabschnitten, Buchten, Kaps, Städten und Orten mit ausgesprochen
malerischen Landschafts- und Ortsbildern und den vielen interessanten
Hafenplätzen entlang der Côte d´Azur sowie den alten Residenzstädten im
Hinterland verdienen die zahlreichen Villages Perchés Erwähnung. Hierbei
handelt es sich um Bergsiedlungen in Gipfel-, Hang-, Sporn-, Horst- oder
Terrassenlage, die einst zum Schutz gegen vom Meer her drohende Überfälle
fremder Eindringlinge oder Eroberer an vielen relativ küstennahen, aber schwer
zugänglichen Stellen angelegt wurden.
Am östlichen Rand der Côte d´Azur liegt Menton,
letzte Stadt vor der französisch-italienischen Grenze. Die Stadt gehörte bis
1848 zum Fürstentum Monaco, stand zeitweise unter dem Schutz des Königs von
Sardinien und fiel 1861 durch Kauf an Frankreich. Reizvoll ist die Altstadt
mit Häusern des 17. Jh.s, dem Alten Friedhof und
dem Jardin des Colombierès. Im Palais
Carnoles befindet sich das Musèe Municipal,
eine Gemäldesammlung mit Werken von Chagall, Dufy, Modigliani, Picasso und
Vlaminck sowie Stichen aus dem 16.-18. Jahrhundert.
Die aus zwei Ortsteilen bestehende Gemeinde Roquebrune-Cap-Martin
liegt unweit der französisch-italienischen Grenze. Der landeinwärts
gelegene alte Ort Roquebrune ist horstartig an
einen Hügel gebaut, mit verwinkelten und überwölbten Gässchen. Sein alles
überragendes Schloss ist ein schönes Beispiel
karolingischer Festungsarchitektur und Vorläufer der zwei Jahrhunderte später
errichteten Feudalbauten. Von dem Wehrturm genießt
man eine schöne Aussicht.
Das reizvoll unweit der Moyenne Corniche gelegene Eze
besteht zum einem aus dem Ortsteil Eze-Village,
malerisch auf einem von einer Burgruine gekrönten Felsen gelegen und von Mauern
aus dem 17. Jh. umgeben. Im Musée d´Histoire Locale et
d´Art Religieux erfährt man etwas über die Ortgeschichte und
religiöse Kunst. Die Chapelle des Pénitents-Blancs ist
mit modernen Fresken von J.M. Poulin ausgemalt. Vom Jardin
Exotique genießt man einen schönen Ausblick.
Beaulieu-sur-Mer ist nicht
nur ein nobler Badeort, hier steht die von einem Archäologen nach antikem
Vorbild errichtete Villa Kerylos. So verfügt der
Ort über eine weit und breit einzigartige Attraktion: die exakte Rekonstruktion
eines altgriechischen Prunkgebäudes, in dem Mosaiken und Wandmalereinen und
außerdem eine Kollektion von Fundstücken aus dem 6.-1. Jh. v. Chr. zu
bewundern sind.
Die alte Stadt Monaco ist
die Hauptstadt des gleichnamigen kleinen Fürstentums, das mit einer Fläche von
1,95 qkm der zweitkleinste europäische Staat ist.
Monaco-Ville ist Verwaltungs- und Bischofssitz und thront mit seinen
engen Sträßchen malerisch auf einer weit ins Meer vorspringenden felsigen
Halbinsel mit zahlreichen Zeugnissen einer früheren Befestigung. Im Musée
Océanographique befinden sich wertvolle wissenschaftliche Sammlungen,
ein Aquarium, verschiedene Schiffsmodelle, Geräte und vieles mehr. Im Jardin
Exotique, einem der eindrucksvollsten seiner Art, wachsen aufgrund der
günstigen mikroklimatischen Bedingungen eine Vielzahl tropischer Pflanzen.
Der Stadtbezirk Monte Carlo erstreckt
sich nördlich des Hafens von Monaco über einen felsigen Landvorsprung. Sein
höhergelegener Teil wird von Geschäftsstraßen durchzogen, so z.B. von
Boulevard Princesse Charlotte, von Boulevard des Moulins und von der Avenue de
la Costa mit zahlreichen Luxusgeschäften. Nördlich vom Hafen steht das
prächtige Grand Casino, das 1878 vom Architekten
der alten Pariser Oper, Charles Garnier, errichtet worden ist. Zwei berühmte Motorsportveranstaltungen
sind ebenfalls eng mit dem Fürstentum verbunden: der große Preis von
Monte-Carlo und die Rallye Monte-Carlo, die auf öffentlichen Straßen
ausgetragene Formel-I-Rennen.
Die französische Stadt Nice (Nizza),
Hauptstadt des Département Alpes-Maritimes und Sitz eines Bischofs, liegt
herrlich an der von den Ausläufern der Seealpen umzogenen Baie des Anges. Die
Altstadt wird durch den Lauf des größtenteils überdeckten Flüsschens Paillon
von der Neustadt getrennt. Die geschützte Lage und das milde Klima machten aus
Nizza einen der ältesten Winterkurorte der Côte
d´Azur, der jedoch auch im Sommer stark besucht wird. Römische Ruinen, das Ancien
Monastère Franciscain und zahlreiche Museen machen
die Stadt zu einem Anziehungspunkt für Geschichte- und Kunstliebhaber. Daneben
gilt die Cathédrale Russe mit ihren kostbaren
Ikonen als schönstes Beispiel des russisch-orthodoxen Sakralstils außerhalb
der GUS. Aber auch das bunte Treiben kommt hier nicht zu kurz. Auf der
prächtigen Promenade des Anglais, von einem
englischen Geistlichen 1824 als zwei Meter breiter Küstenpfad angelegt, findet
sich heute Fußgängerpromenade neben Autopiste. Daneben tragen Nizzas nahezu
italienische Altstadt, der Blumenmarkt und
Zeitzeugen der Belle Epoque, wie das Hôtel
Negresco und das Casino Ruhl, wesentlich zu
seiner mediterranen Atmosphäre bei.
Östlich von Cannes, am Westende der Bain des Anges liegt die
Stadt Antibes, zu der die Badeorte Cap
d´Antibes und Juan-les-Pins gehören. Das
eigentliche Stadtgebiet nimmt die Halbinsel Garoupe
ein. Das ehemalige Schloss der Grimaldi steht
südlich gegenüber der Kathedrale. Heute befindet sich hier das
Musée Picasso, eine Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst. Das
erste Stockwerk ist Picasso selbst gewidmet: Bilder, Keramiken und Skulpturen,
die er während eines zweimonatigen Aufenthaltes 1946 im Schloss anfertigte,
sind hier zu sehen. Das Cap d´Antibes bildet die
Spitze einer Halbinsel, die vor Juan-les-Pins und Antibes ins Mittelmeer ragt.
Höchster Punkt ist das Plateau de la Garoupe, auf
dem sich eine Aussichtsplattform mit Orientierungstafel befindet. Der Rundblick
umfasst die Stadt und die Küstenlinie mit den vorgelagerten Iles de Lérins
sowie das Esterel-Gebirge und die sich dahinter erhebenden Seealpen. Die alte Wallfahrtskirche
Notre-Dame-de-la-Garoupe zeigt u.a. zahlreiche Votivtafeln,
Freskenmalereien und zwei vergoldete Holzstatuen. Der Garten Jardin
Thuret gibt einen Überblick über subtropische Vegetationsarten.
Der vornehme Kurort Cannes liegt
geschützt am weiten Golfe de la Napoule, dem die Inselgruppe der Iles
de Lérins vorgelagert ist. Halbkreisförmig ist die Stadt von mit Villen
übersäten Hügeln umgeben. Wegen seines überaus milden Klimas, der reichen
subtropischen Vegetation sowie seines prächtigen Badestrandes ist Cannes einer
der meistbesuchten Badeorte an der Côte d´Azur.
Etwas landeinwärts liegt malerisch auf einem Hügel das
mittelalterliche Städtchen St-Paul. Die gut
erhaltene Ringmauer aus dem 16. Jh. besitzt einen stattlichen
Wehrturm. In der Kirche befindet sich ein sehenswerter
Kirchenschatz, an der Place de la Fontaine steht
das Musée Provencal. In den zwanziger Jahren wurde
St-Paul von Malern wie Signac, Modigliani und Bonnard wiederentdeckt.
Auf dem Hügel der Gardettes, 1 km außerhalb, liegt die
Fondation Maeght, eine Stiftung des
Kunsthändler-Ehepaars Aimé und Marguerite Maeght von 1960 für Moderne Kunst,
eine ungemein sehenswerte Verbindung zwischen Natur, Architektur und Moderner
Kunst. Im Garten und im Innern des Hauses Werke u.a. von Alexander Calder, Joan
Miró, Giacometti, Bonnard, Braque, Chagall, Kandinsky. Es finden auch
Wechselausstellungen statt.
Rund 3 km nördlich liegt Vence.
Mittelpunkt der Altstadt ist die ehem. Kathedrale
St-Véran. Im Innern ein schönes Chorgestühl, als Altar dient ein
römischer Sarkophag. In der Taufkapelle ein Mosaik von Marc Chagall. Chor und
Turmkapelle sind mit karolingischen Flechtornamenten geschmückt. An der Place
Godeau, östlich der Kirche, steht eine antike Säule des einstigen Pénitents-Blancs,
sie stammt aus dem 15. Jh. Marc Chagall lebte
bis zu seinem Tod im Jahre 1985 in Vence. Am nördlichen Stadtrand steht die zu
einem Dominikanerinnenkloster gehörende Rosenkreuzkapelle.
Henri Matisse hat sie 1947 bis 1951 gestaltet. Auch Altargerät und verschiedene
Messgewänder sind von Matisse entworfen. Sie sind im Matisse-Museum in Nizza
aufbewahrt.
Das altertümliche Städtchen Cagnes-sur-Mer
wird von einer Burg der Grimaldi überragt,
die im 17. Jh. umgebaut wurde und heute ein Museum beherbergt.
Zu sehen sind eine ethnographische Sammlung, eine Olivenkunde sowie eine
Kunstsammlung mit Werken u.a. von Chagall, Matisse und Renoir. Innerhalb der
Ummauerung befindet sich ein schöner alter Stadtkern. In der Chapelle
Notre-Dame sind schöne Fresken aus dem 16. Jh. zu sehen, in der Maison
les Colettes lebte und starb der Maler Pierre Auguste Renoir. Der alte
Fischerhafen Cros-de-Cagnes, an der Mündung der
Cagne, ist heute ein gut ausgebauter Badeplatz und Jachthafen.
Das im Kern noch altertümliche Städtchen Grasse
liegt geschützt am Abhang des Roquevignon in einiger Entfernung von
der Mittelmeerküste an der Route Napoléon, etwa 18 km nördlich von
Cannes. Wegen seines milden Klimas wird es gern als Winterkurort besucht. Im
12. Jh. erlangte Grasse die Unabhängigkeit, kam aber im 13. Jh. unter
die Herrschaft der Grafen der Provence. Von 1244 bis 1790 war es Bischofssitz.
Die Parfümindustrie, die Grasse weltberühmt
gemacht hat, wurde im 16. Jh. durch Katharina von Medici eingeführt.
Zahlreiche der in Grasse ansässigen Parfümfabriken haben Verkaufsräume
eingerichtet und bieten Besichtigungen an. Das Musée de
la Parfümerie führt den Interessierten in alle Geheimnisse in und um
das Parfüm ein. Eine schöne Aussicht bietet der Cours
Honoré Cresp, die Hauptpromenade der Stadt. Die ehemalige Kathedrale Notre-Dame-du-Puy
stammt aus dem 12./ 13. Jh., sie wurde jedoch im
17./ 18. Jh. erweitert. Im Inneren findet man u.a. drei frühe Bilder
von P.P. Rubens sowie eine bemerkenswerte Darstellung der Fußwaschung von dem
in Grasse geborenen Rokoko-Maler Honoré Fragonard. Ihm ist auch ein kleines
Museum gewidmet.
Die Hafenstadt St-Raphael liegt
hübsch an der Nordseite des Golfes von Fréjus, am Fuße des Esterel-Gebirges.
Sie geht auf einen Villenvorort des römischen Fréjus zurück. An Napoleons
Rückkehr nach seinem Ägyptenfeldzug in diesem Hafen erinnert eine Pyramide
in der Avenue du Commandant-Guilbaud. Im
alten Stadtkern steht die im 12. Jh. errichtete Eglise
des Templiers, als Wehrkirche errichtet. Ein Museum
zeigt archäologische Funde aus dem Meer, darunter zahlreiche griechische
Amphoren aus dem 5. vorchristlichen Jahrhundert.
Das bei St-Raphael sich erhebende Esterel-Gebirge (Massif
de l´Esterel) wurde 1903 durch die Straße Corniche d´Or
zugänglich gemacht. Die dichten Bestände von Koniferen, Korkeichen und
Hartlaubgewächsen, die einst das ganze Massiv bedeckten, fielen verheerenden
Waldbränden zum Opfer, und die Neubepflanzung ist sehr mühsam. Der Mont
Vinaigre, der höchste Gipfel, erreicht 618 m.
Die Stadt Fréjus liegt
in einer Ebene zwischen dem Massif des Maures und dem Esterel-Gebirge auf einem
Felsplateau. Ob der Platz des unter Caesar gegründeten "Forum lulii"
schon in vorrömischer Zeit besiedelt war, ist noch nicht geklärt. Unter Kaiser
Augustus wurde der Ort Kriegshafen und mit dem Meer durch einen 500 m
langen und 30 m breiten Kanal verbunden. Im 4. Jh. wurde die Stadt
Bischofssitz, im 10. Jh. litt sie unter Sarazeneneinfällen. Im
18. Jh. musste der Hafen wegen Verschlammung aufgegeben werden. Über die
im 11./ 12. Jh. erbaute Kathedrale erhebt
sich der im unteren Teil vierkantige, oben achtkantige Turm mit seinem spitzen
Helm. Das Südportal besitzt reichverzierte Renaissancetüren. Links von der
Vorhalle betritt man das Baptisterium, ein protoromanischer oktogonaler Raum mit
quadratischem Außenbau. In der zweischiffigen Kathedrale ist ein schönes
16teiliges Altarbild von Jacques Durandi zu sehen. Der Kreuzgang
mit zierlichen Säulen, zeigt in der kassettierten Decke einen
Bilderzyklus der Apokalypse aus dem 14./ 15. Jahrhundert. Im Musée
Archéologique befinden sich sehenswerte griechische und römische Funde.
Das Amphitheater misst 114 x 82 m und bot 10
000 Zuschauern Platz. Im Nordosten der Stadt, an der Straße N7, sind noch Reste
des aus dem Esterel-Gebirge heranführenden römischen Aquäduktes
zu sehen. Unweit westlich stehen Überreste eines römischen Theaters.
Das frühere Hafenstädtchen St-Tropez
liegt am südlichen Ufer des gleichnamigen Golfes, am östlichen Fuß
des Massif des Maures. Bereits den Griechen war der Siedlungsplatz bekannt. Der
heutige Name soll auf den von den Römern enthaupteten hl. Torpez zurückgehen,
dessen Reliquien hier aufgefunden wurden. Zur Zeit der Sarazenen stark
bedrängt, wurde der Küstenort im 15. Jh. Republik. Nach dem Zweiten
Weltkrieg entwickelte sich St-Tropez zu einem Künstlertreffpunkt,
der aufgrund des stark zugenommenen Fremdenverkehrs etwas an Charme verloren
hat. In der hoch über dem Ort thronenden Zitadelle befindet sich das Musée
de la Marine et de l´Historie Locale. Die Altstadt
liegt westlich unterhalb und wird auf der anderen Seite vom Hafenbecken
begrenzt. In der Rue du Portail-Neuf befindet sich
die im Stil des italienischen Barocks errichtete Kirche mit
einer Büste des hl. Torpez und schönen Holzschnitzereien. An der südlichen
Ecke des Hafenbeckens steht die einstige Verkündigungskapelle,
in der das Musée de l´Annonciade - eine
Gemäldesammlung mit Werken zahlreicher moderner Künstler, die sich in
St-Tropez aufgehalten haben - untergebracht ist. U.a. Signac, Derain, van Dongen,
Rouault, Matisse, Braque und Skulpturen von Maillol und Despiau.
An der tiefsten Stelle der Bucht von St-Tropez, am Fuße des
Massif des Maures, liegt Port-Grimaud, ein
moderner Ferienort, mit seinem Gewirr von Kanälen einer venezianischen Fischer-
und Lagunensiedlung nachempfunden.
Fünf Kilometer westlich liegt Grimaud,
schon von den Ligurern bewohnt, ein Village Perché hoch
über der Ebene von Coglin, mit ungemein malerischem Ortsbild. Sehenswert sind
die Ruinen der Festung und die Kirche
St-Michel.
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