Schülerfahrt nach Sizilien
Eine Studienfahrt mit "Spaß und Kultur" kann eine Schülerfahrt
zum unvergesslichen Gruppenerlebnis werden lassen. Das Ziel Sizilien bietet für
eine Schülerfahrt eine breitgefächerte Auswahl an Ausflugsmöglichkeiten. Die
Anreise ist sowohl mit Bus als auch mit der Bahn möglich. Gerne unterbreiten
wir Ihnen hierfür ein Angebot. Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung für
Ihre Schülerreise, Abschlussfahrt, Schülerfahrt und Studienreise, damit Ihr
Aufenthalt zu einem stressfreien Erlebnis wird.
Sehenswertes in Sizilien
 Sizilien (italienisch Sicilia) liegt im Süden Italiens und ist nur wenige
Kilometer vom italienischen Festland durch die Straße von Messina getrennt. Die
größte Insel des Mittelmeers ist sehr gebirgig und hat an der Ostküste durch
den Ätna mit 3.336 Meter Höhe seine höchste Erhebung. Der Ätna ist somit der
größte heute noch tätige Vulkan Europas. Die Hauptstadt von Sizilien, Palermo
(720.000 Einwohner), liegt im Nordwesten der Insel und ist die wichtigste
Hafenstadt. Sizilien vereint in sich schöne Strände, großartige Bauwerke und
Kulturdenkmäler sowie die mediterrane Lebensart Südeuropas.
Cefalù - Hauptstadt normannischer Baukunst
Das reizende Städtchen Cefalù erstreckt sich auf einem Bergvorsprung an der
tyrrhenischen Küste im Schatten eines mächtigen Felsmassivs. Aufgrund des
günstigen Klimas und der außergewöhnlichen Naturschönheiten und der
zahlreichen Kunstschätze gehört die Stadt zu den touristischen
"Perlen" der palermitanischen Provinz. Neben dem Fremdenverkehr
verfügt Cefalù über Erwerbszweige wie die Fischerei und Landwirtschaft.
Geschichte
Der Ursprung des Ortes ist sehr alt und geht möglicherweise auf die
Prähistorie zurück. Um das IV. Jahrhundert wird eine Stadt namens Cephaloedion
erwähnt, die im Krieg gegen Syrakus mit den Karthagern verbündet war. Der
Ortsname nimmt Bezug auf die bizarre Form des Steilhanges, der einem Kopf
gleicht.
Nach der Unterwerfung durch Syrakus erlebte die Stadt eine wechselvolle
Geschichte, bevor sie in den Aktionskreis von Rom geriet. ln der zweiten Hälfte
des IX. Jahrhunderts gehörte sie dem arabischen Emirat der Provinzhauptstadt
an. Die höchste Blüte mit der Errichtung zahlreicher Monumente und einer
städtebaulichen Ordnung erlebte die Stadt unter den Norrmannen im XII.
Jahrhundert; später wurde sie Lehen der mächtigen Adelshäuser Chiaramonte und
Ventimiglia. In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts beteiligte sich
Cefalù aktiv, wenn auch mit wenig Erfolg, an der Revolte gegen die Bourbonen.
Der Dom von Cefalú
Er ist ein Meisterwerk normannischer Baukunst und das Wahrzeichen der alten
Stadt
Die Struktur der wunderschönen Kathedrale greift die traditionellen
architektonischen Typolozien der normannischen Sakralbauten auf und gleicht in
vielen Aspekten dem Dom von Monreale. Der in der ersten Hälfte des XII.
Jahrhunderts begonnene Bau zog sich lange hin und blieb schließlich teilweise
unvollendet. Eine Treppe führt zu dem umgitterten und mit Statuen geschmückten
Kirchenvorplatz; die herrliche Fassade wird von zwei wuchtigen Türmen
eingerahmt, in denen sich ein- und zweibögige Fenster öffnen.
Architektonisch bedeutsam sind auch die rechte Flanke, das mächtige
Querschiff und die dreigeteilte Apsis. Das monumenale Innere hat basilikales
Gepräge und gliedert sich in drei Schiffe mit wuchtigen Säulen, die in
kunstvollen römischen und korinthischen Kapitellen enden. Das rechte Schiff
enthält ein Taufbecken aus dem XII. Jahrhundert
(zur Zeit wegen Renovierungsarbeiten abgebaut). Das erhöhte Presbyterium
erstrahlt im Glanz herrlicher, byzantinisch anmutender Mosaiken auf
Goldgrund.
Vulkan Ätna
Der Ätna ist mit ca. 3.380 m der größte aktive Vulkan Europas und
charakterisiert mit seinem mächtigen Umriß das Bild der Provinz von Catania.
Schon Hymner, Pindar, Strabon und andere haben den Ätna und seine Vorgänge in
ihren Werken erwähnt und heute noch gibt dieser Vulkan berühmten
Schriftstellern, Forschern und Dichtern Anhaltspunkte für ihre Arbeiten.
Italiens Berg der Berge ist ein unbedingtes "Muß" für jeden
Sizilienbesucher.
Auf seinem Eruptionskegel befinden sich vier aktive Krater, an seinen
Seitenwänden mehr als 200 Seitenkrater und Risse. Man nimmt an, dass bisher
etwa 135 Ausbrüche stattgefunden haben. Der verheerendste fand 1669 statt, bei
dem der Lavastrom Catania und das Meer erreichten. Großer Schaden entstand auch
1928, als Mascali, das später an anderer Stelle wieder aufgebaut wurde,
begraben und zahlreiche Obstplantagen zerstört wurden. Eine der längsten
Eruptionen dauerte vom 25. November 1950 bis in den Dezember 1951. Der Ausbruch
von 1971 zerstörte das Observatorium an der Südseite des Endkegels und den
zweiten Abschnitt der Seilbahn. Ein großer Ausbruch fand am 28. März 1983
statt - die Lava floss aus 2.450 m Höhe bis auf 1.000 m herunter in Richtung
Nicolosi. Der jüngste Ausbruch fand im Juni und Juli 2001 statt und war der
stärkste seit 30 Jahren.
Aufgrund der Einzigartigkeit des Gebietes wurde rund um den Ätna 1981 durch
ein Gesetz der Regierung von Palermo ein Nationalpark errichtet.
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