Schülerreisen an die Ampuria Brava
Sehenswertes
Allgemein
Ampuriabrava (span. Empuríabrava)
 Die Ampuriabrava Bucht ist die Traumerfüllung jedes Wasser-, Surf- und
Bootsfreundes. Sie liegt an der herrlichen Costa Brava, eine der schönsten und
interessantesten Küsten Spaniens, in der geschützten Bucht von Roses, nur 30
km nach der französischen Grenze. Lange Sandstrände und wildromantische
Badebuchten mit türkisblauem Wasser verzaubern den Besucher. Am Horizont die
Pyrenäen, die das Grün des fruchtbaren Empordá begrenzen. Aber auch das
katalonische Hinterland mit seinen Berglandschaften, Pinienwäldern und
fruchtbaren Ebenen zeichnen diesen Teil Spaniens aus. Salvador Dalí, Picasso
und Marc Chagall ließen sich von dieser außergewöhnlichen Landschaft
verzaubern. Das überaus milde Klima, die Schönheit der Natur und angenehme
Wassertemperaturen sind nur ein paar Gründe für die Beliebtheit der Region.
Das touristische Angebot der Costa Brava ist so umfassend wie interessant:
Die Geschichte, die Kunst, die Architektur, die Möglichkeit verschiedenste
Sportarten zu betreiben –insbesondere den Wassersport - lassen einen
Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis werden.

Cadaques

Der malerisch gelegene Küstenort galt stets wegen seines besonderen
mediterranen Flairs als beliebtes Ziel von Malern und Künstlern. So weilten
hier u. a. Utrillo, Isaac Albeniz und Pablo Picasso. Salvador Dalí hatte hier
ein stattliches Sommer-Answesen in Port Lligat,
etwas außerhalb des Ortes. Dieses wurde inzwischen zum Casa-Museu
Salvador Dalí umgestaltet. Zu sehen sind viele vom Künstler selbst
geschaffenen skurrile Objekte. (Vorherige Anmeldung nötig!). Dalí war stets in
besonderem Maße mit Cadaques verbunden. So findet man in seinen Bildern auf
surrealistische Art die beeindruckende Felsenküste, das grelle gleißende
Licht, die zerklüftete Mondlandschaft der Umgebung und die Weite des Meeres.
Als Wahrzeichen von Cadaques erhebt sich die Pfarrkirche
Santa Maria über den weißen Häusern. Sehenswert sind der prachtvolle
Barockaltar und die ebenfalls barocke Orgel. Der Ort ist vom Parc
Natural Cap de Creus umgeben, durch den sich zahlreiche Wanderrouten
ziehen.
Cap de Creus
Rund 10 km nordöstlich von Cadaques liegt das Kap und markiert den
östlichsten Punkt der Halbinsel und vom Festland-Spanien. Ein Leuchtturm aus
dem Jahre 1853 steht in der unwirtlich bizarren Mondlandschaft 82 m über dem
Meer. Bei jedem Wetter ist der Blick vom Kap hinüber über die Felsenküste und
das offene Meer großartig. Unvergeßliche Momente erlebt man beim Sonnenauf-
oder Sonnentergang am Cap de Creus. Direkt neben dem Leuchtturm befindet sich
ein Ausflugsrestaurant, von dem man ebenfalls einen grandiosen Ausblick
genießen kann.
Sant Pere de Roda
Das über 1000 Jahre alte Benediktinerkloster, das hoch über der Bucht aus
den Bergen ragt, zählt zu den bedeutendsten romanischen Bauwerken Spaniens. Im
Mittelalter war es geistiges, politisches und wirtschaftliches Zentrum im
Alt-Empordà. Zu sehen sind die Kirche mit Vorhalle und Krypta, Reste des
Kreuzgangs und der Glockenturm. Von hier hat man außerdem einen atemberaubenden
Ausblick auf die Küste.
Oberhalb des Klosters befindet sich in rund 670 m Höhe die Ruinen des Castell
Sant Salvador de Verdera (10.-13. Jh.). Wer die Mühe auf sich nimmt und
den Pfad hinaufsteigt, wird mit einem fabelhaften Blick über die Küste
belohnt.
Die Bucht von Roses
Mit dem Cap de Creus im Norden und dem Montgri-Massiv im Süden formt die
Bucht von Roses eine Kurve von 15 km mit einem sehr langen Strand. In dieser
Gegend kann man den Naturpark dels Aiguamolls de
l'Empordà mit zahlreichen besonderen Arten der Pflanzen- und Tierwelt
besuchen.
Roses
Mit seinem langen, schönen Sandstrand wurde Roses bereits im 9. Jh. v. Chr.
von den Griechen gegründet und gilt damit als die älteste Siedlung im
westlichen Mittelmeer. Inzwischen ist Roses - zusammen mit Empuriabrava - zum
bedeutendsten touristischen Zentrum an der nördlichen Costa Brava geworden.
Sein Fischerhafen ist einer der bedeutendsten der katalonischen Nordküste.
Außerhalb der touristischen Gegenden findet man hier auch Beispiele fast wilder
Schönheit wie die Bucht von Montjoi oder das Kap
Norfeu.
Am westlichen Ortseingang sind noch die Reste einer Zitadelle
aus dem Jahr 1543 zu sehen. Von den beiden Toren hat nur die schöne Porta
de Mar überdauert. Im Inneren der Festung wurden die Reste einer griechischen
Siedlung zu Tage gebracht sowie die Überbleibsel der romanischen Kirche
Santa Maria de Roses.
Castello d'Empuries
Die alte Hauptstadt der mittelalterlichen Grafschaft Comtat d'Empuries
beeindruckt mit historischen Prachtbauten, Arkaden, Innenhöfen, Plätzen,
gotischen Monumenten und Laubengängen. Jedes Jahr im September erinnern Umzüge
und Ritterspiele an seine mittelalterliche Vergangenheit. Mittelpunkt der Stadt
bildet die gotische Kirche Santa Maria aus dem 14. Jh. Weitere sehenswerte
Gebäude sind die Llotja de Mar, das Rathaus und
der Pont Vell, die alte Brücke über den
Muga-Fluß.
Empúriabrava (Ampuriabrava)
Nur wenige Kilometer östlich an der Mündung des Riu Muga liegt - als
krasser Gegensatz zu Castelló d'Empúries - die riesige Urlaubssiedlung
Empúriabrava. Das Ferienzentrum liegt direkt an der Küste und ist ein Mekka
für Wassersportler. Ein künstlich angelegtes Kanalnetz (ca. 30 km) bietet die
Möglichkeit, direkt von der Haustür aus mit dem Boot ins Meer zu stechen.
Parc Natural dels Aiguamolls de l'Emporda
Weiter südlich von Empúriabrava liegt der fast 5000 ha große Naturpark. Er
umfaßt ein einzigartiges, ökologisch sehr bedeutendes Sumpfgebiet. Ein
Teilgebiet des Naturparks ist erschlossen. Bis zum Sonnenuntergang kann man im
geschützten Marschland umherwandern und Störche, Enten, Reiher und Kibitze
beobachten. Im Informationszentrum beim Eingang des Parks erhält der Besucher
Auskünfte und Prospektmaterial über die Rundwege und die Beobachtungsstationen
.
Figueres
Berühmt geworden ist die Stadt zweifelsohne durch seinen Sohn Salvador
Dalí, der hier 1904 geboren wurde und dem heute ein Museum, das
Teatre-Museu Dalí, gewidmet ist. Zu Lebzeiten war der surrealistische
Meister in seiner Geburtsstadt nicht immer gern gesehen, aber heute ist man
stolz auf das extravagante Genie.
Neben dem Dalí-Museum ist das Castell de Sant Ferran sehenswert.
Es liegt ca. 1,5 km entfernt vom Zentrum und ist über einen Fußweg zu
erreichen (Steigung!). An diesem riesigen Fort – es gilt als das größte
Europas – wurde 13 Jahre lang gebaut. Es diente zur Sicherung der
Pyrenäengrenze. Heute schlendert man durch eine nahezu filmreife Kulisse von
monumentalen Militärgebäuden mit bis zu 3 m dicken Verteidigungsmauern,
Wachtürmen, Munitionsdepots, Brunnen, Kanonen und Gewölbekellern.
L’Escala
Hauptattraktion dieses Fischerdorfs und gleichzeitig Badeorts ist das Ruinenfeld
des antiken Empúries, die Überreste der griechisch-römischen Stadt
Emporion. Gleich neben dem Strand (zwischen L’Escala und Sant Martí d’Empúries)
befindet sich das von Pinien umstandene Ausgrabunsgelände. Bekannt ist der Ort
außerdem für eine gastronomische Spezialität, die Anxoves
de L’Escala. Inzwischen ißt man die eingelegten Sardellen an der
ganzen Küste, aber hier werden sie in großem Stil gefangen und konserviert.
Girona
 Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz blickt auf eine 2000jährige bewegte
Geschichte zurück. So birgt die mittelalterliche Altstadt manche Spur der
ehemaligen Eroberer, von den Römern, Arabern und Franken bis hin zu Napoleon.
Mit den zahlreichen Museen, dem ehemaligen Judenviertel, der Wehrmauer, der
Kathedrale sowie zahlreichen Restaurants und Geschäften bietet diese zahlreiche
lohnenswerte Besichtigungsangebote. Viele schmale Gassen sowie steile Treppen
ziehen sich durch das dichte Ensemble. Schöne Arkadengänge, Plätze und
Grünanlagen gehören ebenfalls dazu. Ein Großteil der ehemaligen Wehrmauer ist
erhalten geblieben. Im Zentrum dieser Altstadt liegt El
Call Jueu, das ehemalige Judenviertel mit Jüdischem
Museum. Alles überragend erhebt sich die Kathedrale
auf dem Hügel. Eine Treppe mit 90 Stufen führt hinauf zur gotischen
Fassade. Sehenswert sind auch der romanische Kreuzgang und das Dommuseum
mit dem Schöpfungsteppich.
Pals
Die Stadt gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten im Hinterland der
Costa Brava. Die auf einem Hügel gelegene Altstadt hat sich ihr
mittelalterliches Erscheinungsbild bewahrt und nach ihrer Restaurierung –
seither Auto frei -erscheint sie wie ein Museumsdorf. Pals ist
Landwirtschaftszentrum, unter anderem wird hier auch Reis angebaut.
Ca. 5 km östlich von Pals befindet sich der beliebte Sandstrand Platja
de Pals.
Palafrugell
Hauptattraktion des Ortes sind die nahegelegenen Strände und Buchten bei Llafranc,
Calella und Tamariu.
Als Geburtsort von Josep Pla spielt das Städtchen
jedoch für die Katalanen eine wichtige Rolle. Der Journalist und Schriftsteller
hat in seinen ‚Werken detailliert die Landschaft, die Küche und die
Gebräuche der Costa Brava beschrieben. Ihm zu Ehren wurde eine Gedenkstätte
gleich neben seinem Geburtshaus errichtet.
Begur
Nordöstlich von Palafrugell, nahe der Küste liegt Begur. Der schmucke Ort,
rund 200 m über dem Meer gelegen, wird von einer Burgruine überragt. Von ihr
hat man einen grandiosen Blick auf die Küste, Cap de Begur und die Medes-Inseln.
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