Klassenfahrten nach Budapest
Budapest bietet für Klassenfahrten eine breitgefächerte Auswahl an
Ausflugsmöglichkeiten. Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung als
Reiseveranstalter für Klassenfahrten, Schulfahrten, Schülerreisen und
Studienreisen, damit Ihr Aufenthalt zu einem stressfreien Erlebnis wird.
Budapest
Die aus den Schwesterstädten Buda und Pest vereinte Donaumetropole wird
aufgrund ihrer topographischen Kontraste, der weltberühmten Budapester
Jugendstilarchitektur und ihres besonderen Charmes auch häufig als ‘Paris des
Ostens’ bezeichnet. Die bedeutendste Stadt Ostmitteleuropas ist auch ein
überragendes kulturelles Zentrum, dessen Musik- und Theaterleben seinesgleichen
sucht. In dieser aufstrebenden Stadt verschmilzt der Flair des Budaer
Altstadtviertels, seinen schmalen Gassen und prachtvollen Barockhäusern mit dem
quirligen Handelszentrum Pest und dessen Prachtboulevards und stolzen
Jugendstilfassaden.
Sehenswertes:
Budaviertel
Ein Muß für jeden Budapest Besucher ist das Budaviertel
mit seiner historischen Altstadt auf dem Burgberg (Várhegy),
die mit ihren kleinen verwinkelten Gassen, romantischen Cafés und
mittelalterlichen Häusern den Flair des alten Budas vermittelt. Und da das
gesamte Viertel autofrei ist, fühlt man sich tatsächlich um
Jahrhunderte zurückversetzt.
Bequem gelangt man zum Burgviertel mit einem Minibus (Várbusz), der von der
U-Bahn-Station Moszkva fährt. Die schönste Art auf den Berg zu gelangen, ist
jedoch mit der Standseilbahn, die schon seit dem
19. Jahrhundert die Strecke zum Königspalast hinaufklettert.
Budavárer Labyrinth
Das labyrinthartige Höhlensystem unter dem Budaer Burgberg, das aus
natürlichen und künstlichen Höhlen besteht, beschwört die Stimmung
historischer Zeiten herauf.
Geöffnet:
1. Januar-15. Juni 9.30-19.30;
16. Juni-31. August 9.30-21.30;
15. Sept.-31, Dez. 9.30-19.30 Uhr
Königspalast
Im südlichen Bereich der Altstadt befindet sich der riesige Königspalast.
Der Grundstein wurde im 13. Jh. gelegt, im 15. Jh. wurde der Palast im gotischen
Stil und im 16. Jh. im Renaissancestil von König Mátyás Corvinius umgebaut.
Die Habsburger gaben schließlich dem Palast seine monumentale Form, die auch
bei der Rekonstruktion nach dem 2. Weltkrieg nachgebaut wurde.
In dem Gebäudekomplex des Königspalastes findet der Besucher zahlreiche
Museen und Kultureinrichtungen. Für eine bessere Orientierung wird der
Königspalast in mehrere Trakte eingeteilt. Trakt A beherbergt vor allem das Museum
für Zeitgeschichte und die Ludwig-Sammlung. Früher war hier das Museum
der ungarischen Arbeiterbewegung, heute zeigt man nicht nur die Dokumente der
jüngeren Sozialgeschichte Ungarns, sondern auch die zeitgenössische Kunst mit
wechselnden Ausstellungen moderner ungarischer Künstler. Im Trakt B, C, D ist
die Ungarische Nationalgalerie angesiedelt, die mit
über 70000 Exponaten die größte Sammlung ungarischer Kunst vom Mittelalter
bis heute besitzt. Sehenswert ist beispielsweise der Große Thronsaal mit seiner
Sammlung bemalter Altarbilder. Im E-Trakt befindet sich das Budapester Historische
Museum, welches Exponate über die Hauptstadt konzentriert. Zu den
Dauerausstellungen gehört "Der Königspalast im Mittelalter" und
"2000 Jahre Budapest". Die Széchenyi-Nationalbibliothek
im Trakt F besitzt eine umfangreiche Bücher- und Manuskriptsammlung, wovon die
bedeutendsten Exemplare die Corvinianni sind - Bücher, welcher ursprünglich im
Besitz des Königs Corvinius waren.
Sehenswert ist auch der Matthias-Brunnen im
Nordwesthof des Königspalastes aus dem Jahre 1904, der den König Mátyás
darstellt.
Mattiaskirche
Im Zentrum der Altstadt erhebt sich die imposante Matthiaskirche,
welche eine gelungene Mischung der architektonischen Stilelemente der
Jahrhunderte darstellt. Bereits im 13. Jahrhundert stand an dieser Stelle die
Liebfrauenkirche. Ihren Namen enthielt sie schließlich vom ungarischen König
Mátyás Corvinius, welcher die Kirche auch umbauen ließ. Im 16. Jahrhundert,
während der türkischen Besatzung, diente die Kirche sogar als Moschee. Einst
wurden hier die Häupter der ungarischen Herrscher gekrönt. Die Sakristei und
die seitlichen Galerien dienen heute als Kirchenmuseum.
Hier werden Reliquien, Messgewänder und sonstige sakrale Kunstwerke
ausgestellt.
Fischerbastei
Die
Fischerbastei, die sich hinter der
Matthiaskirche am Ostrand des Burgberges erhebt, ist das bekannteste Wahrzeichen
der ungarischen Hauptstadt und das meistbesuchte und –bestaunte Bauwerk. Sie
erhebt sich monumental über der Stadt und ist die Aussichtsplattform
für Touristen. Wer also einen ruhigen Blick von hier aus auf Budapest werfen
möchte, der sollte entweder früh morgens - oder doch besser, abends die
Fischerbastei aufsuchen.
Weiterhin ist sie ein bedeutendes baukünstlerisches Zeugnis, dessen
Entstehen mit den Jubiläumsfeierlichkeiten des Jahres 1896 in Zusammenhang
stand. Ihren Namen erhielt sie aufgrund ihrer einstigen Funktion. An der Stelle
der heutigen Fischerbastei bestand im Mittelalter eine Verteidigungsstellung der
Budapester Fischerzunft.
Übrigens: ihren Aussichtsplatz teilt sich die Fischerbastei mit dem
mächtigen Bau des Luxushotels Hilton, das unmittelbar daneben steht. Die
Spiegelung der Fischerbastei in der mächtigen Glasfassade ergibt einen
kunstvollen Kontrast.
Gellértberg
Eine der malerischsten Gebiete Budapests ist der Gellértberg,
welcher sich mit seinen 235 m steil über der Donau erhebt. Benannt wurde
der Berg nach dem Bischof Gellért welcher im 11. Jh. von heidnischen
Ungarn in einem Faß vom Berg in die Donau gestürzt wurde als Protest gegen die
gewaltsame Christianisierung. Im Jahre 1904 erbauten die Budapester dem
Schutzpatron ihrer Stadt einen imposanten Denkmal,
der von jedem Punkt der Stadt zu sehen ist.
Dem Gellértberg dominiert die mächtige Zitadelle, welche heute als Hotel-
und Restaurantanlage dient. Von der Panoramaterrasse hat man einen Rundblick auf
die gesamte Stadt. Auf der Spitze des Gellértbergs erhebt sich das für ehemals
kommunistische Ländern obligatorische Befreiungsdenkmal zum
Anlaß der Befreiung der Stadt durch die Rote Armee im Jahre 1945.
Unterhalb des Gellértbergs liegt das imposante Hotel Gellért, das im
Jahre 1912 - 1918 im Jugendstil erbaut wurde. Sein nostalgischer Heil-
und Wellenfreibad kann auch von Nichtgästen genutzt werden.
Pester Innenstadt
Die Pester Innenstadt ist das Geschäftszentrum Budapests
mit zahlreichen Cafés, Restaurants, Hotels, Geschäften, Boutiquen, Büros.
Hier herrscht der geschäftige Großstadttrubel, hier geht man einkaufen und
bummeln. Geographisch läßt sich das Zentrum zwischen der Ketten- und
Freiheitsbrücke einordnen, die östliche Grenze bildet dann der Kleine Ring.
Der Mittelpunkt ist die schicke Hauptgeschäftsstraße Váci
utca, die von Bauten aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert gesäumt
wird. Vor allem der nördliche als Fußgängerzone angelegte Teil ist schon seit
dem 19. Jahrhundert die Promenade zum Flanieren und Einkaufen.
Innerstädtische Pfarrkirche
Das älteste Gebäude in Pest ist die Innerstädtische Pfarrkirche, dessen
ursprünglicher Bau bereits unter dem König István entstanden ist. Die Kirche
steht angeblich an der Stelle, wo der Schutzpatron der Stadt, der Hl. Gellért,
begraben wurde.
Das heutige Aussehen der Innerstädtischen Kirche ist vor allem vom Barock
und Klassizismus geprägt. Interessant ist die türkischen Gebetsnische, die aus
der Zeit der türkischen Besatzung stammt als die Kirche als Moschee diente.
Das Parlament
Eines der beeindruckendsten Bauten und das Wahrzeichen von Budapest ist das
weitläufige Parlamentsgebäude direkt am
Donauufer, das im Jahr 1902 fertiggestellt wurde. Das Gebäude, das mit seinen
268 m Länge das längste Gebäude Ungarns ist, besteht aus drei Bereichen:
in der Mitte ist der beeindruckende Kuppelsaal mit der 96 m hohen Kuppel
geschmückt mit neogotischen Motiven. Der Kuppelsaal dient heute vor allem zur
Repräsentation. In den beiden nördlich und südlich vom Kuppelsaal anliegenden
Sitzungssälen finden Konferenzen und Sitzungen der Nationalversammlung statt.
Die weiteren ca. 700 Räume werden von der Regierung benutzt.
Die äußere Fassade besteht aus neogotischen Elementen. Charakteristisch
sind die zahlreichen Türmchen und Giebel, die scheinbar sämtlichen Winkel des
Gebäudes zieren.
St. Stephans-Basilika
Einige Schritte vom Parlament entfernt unweit der Kettenbrücke findet man
die St. Stephans-Basilika, die dem ersten christlichen ungarischen König
István (Stephan) gewidmet ist und 1905 beendet wurde.
Die 96 m hohe Kuppel im Neorenaissance-Stil ist neben dem
Gellért-Denkmal ein weiterer Orientierungspunkt für Budapest Besucher. Im
Inneren der Basilika befinden sich wunderschöne Glasmalereien, Gemälde und
Skulpturen. Im Eingangsbereich steht eine Plastik des
heiligen Gellérts mit seinem Schüler, dem heiligen Emeryka.
Eine der skurrilsten Reliquien ist die einbalsamierte Hand des König
Istváns, die in der Kapelle der heiligen rechten Hand aufbewahrt wird.
Synagoge
Die Große Synagoge gehört zu den wichtigsten
und besonders geschichtsträchtigen Baudenkmälern der Donaumetropole. Hier, an
der Nahtstelle der alten Stadt Pest und der neueren Elisabethstadt, weihte die
zahlenmäßig stark gewachsene jüdische Gemeinde 1859 ihre neue Synagoge ein.
Kettenbrücke
Ein weiteres Wahrzeichen ist die Kettenbrücke,
die erste feste Brücke Budapests über die Donau. Sie wurde von 1839 bis 1849
erbaut. Die 375 m lange und fast 16 m breite Brücke wird von Spannketten
gehalten. Die Brückenköpfe zieren auf Postamenten liegenden Löwen.
Margareteninsel
Die knapp 2,5 km lange und bis 0,5 km breite Margareteninsel ist das
Budapester Kur- und Naherholungszentrum schlechthin. Sie ist die grüne Oase der
Ruhe mitten in Budapest. Hier findet man die Ruinen eines
Dominikanerklosters und einer Franziskanerkirche
aus dem Mittelalter, den schön angelegten Rosengarten,
den verwinkelten Japanischen Garten mit einem
Thermalteich und ein Tiergehege.
Sehenswert ist der 57 m hohe Wasserturm,
der im Jahre 1911 erbaut wurde. Im Sommer finden häufig Open-Air-Konzerte
statt und außerdem ist hier die Freilichtbühne der
Ungarischen Staatsoper, auf der Opern- und Balletvorstellungen
aufgeführt werden.
Die heißen Sommertage kann man im Palatunus-Freibad
verbringen, das mehrere Warm- und Kaltwasserbecken, Wellenbahn und einer Rutsche
seinen Besuchern bietet.
Der Norden der Insel wird vom Kontrast sozialistische Architektur versus
Jugendstil regiert. Neben dem ehrwürdigen Thermalhotel Ramada-Grand Hotel
entstand in den 70er Jahren das moderne Thermalhotel.
Heldenplatz
Einer der beeindruckendsten Plätze der Hauptstadt ist der Heldenplatz
mit seinem Milleniumsdenkmal, das zum Anlaß der tausendjährigen Landnahme des
Karpatenbeckens durch die Ungarn aufgestellt werden sollte. Das Denkmal wurde
zwar schon im Jahre 1896 entworfen, aber dann sollte es doch noch ein wenig
dauern - im Jahre 1929 war es dann endlich fertig.
CountryRama - 3D - Ganz Ungarn auf dem Heldenplatz
Ein dreidimensionaler Film über Naturschönheiten, kulturelle-,
architektonische- und geschichtliche Sehenswürdigkeiten des Landes. Der Film
wird unter Benützung einer speziellen Brille, verfolgt.Die Zuschauer können
über einen Kopfhörer, der gemäß dem System einer Infrarotübertragung
funktioniert, den Begleittext in ihrer eigenen Sprache hören. Zur Zeit kann man
zwischen den Sprachen ungarisch, englisch, deutsch, spanisch, italienisch, und
französisch wählen, doch in Kürze wird die Anlage durch weitere Sprachen
ergänzt.
Der Lichtbildervortrag findet in den für 80 Personen geeigneten,
klimatisierten Sondersälen der Kunsthalle (Műcsarnok) am Heldenplatz zu
nachstehend aufgeführten Terminen statt:
16. März bis 30. September täglich, außer Montag, von 10.00 -17. 00 Uhr,
1. Oktober bis 15. März jeweils am Freitag, Samstag und Sonntag von 10.30 -
14.30 Uhr.
Der Lichtbildervortrag ist insbesondere Personen zu empfehlen, die gerne in
Form eines Films das ländliche Ungarn kennenlernen möchten.
Stadtwäldchen
Der Heldenplatz bildet das Tor zum Stadtwäldchen (Városliget).
Einst ein Sumpfgebiet, ist das Stadtwäldchen heute der renommierteste Park der
Hauptstadt. Die rege Bautätigkeit am Ende des 19. Jahrhundert veränderten das
Bild des Stadtwäldchens erheblich. Am Eingang des Stadtwäldchens steht das
berühmte Restaurant Gundel. Der Park ist eines der beliebtesten
Naherholungsgebiete für die Bewohner der Stadt, der aber auch für Besucher
einiges Sehenswerte bereithält: zwei große Kunstmuseen, den
Zoologisch-botanischen Garten, einen Vergnügungspark, den städtischen
Großzirkus, Spiel- und Sportplätze.
Hier befindet sich auch ein wunderschöner See, der Stadtwäldcheni-See,
der sich im Sommer zu einem Rudersee, im Winter zu einer Kunsteisbahn
verwandelt. Dies ist Mitteleuropas größte Kunsteisbahn im Freien, die abends
die Entspannungssuchenden mit Abendbeleuchtung und Discomusik erwartet.
Zoo
Der Budapester Zoo ist einer der ältesten Zoos Europa: die Elefanten wohnen
in einem Jugendstil-Elefantenhaus und die Vogelvoliere ist im Volklorestil
gebaut. Ein besonderer Hit ist das Aquarium und der "Tierkindergarten".
Palast der Wunder
Das erste interaktive wissenschaftliche Spielhaus Mitteleuropas. Mehr als 100
spannende wissenschaftliche Spiele auf 1000 m2 zum Ausprobieren. Das
Spielhaus bietet kleinen und großen Besuchern Wissenschaft zum Anfassen,
dreidimensionales Kino und andere visuelle Wunder an. Man kann sogar das
"Zauberfahrrad" ausprobieren.
Geöffnet:
7. Sept.-20. Aug Montag-Freitag 9.00-17.00 Uhr,Samstag, Sonntag 10.00-18.00 Uhr;
geschlossen: 20. Aug-7. Sept
Skulpturenpark
(XXII. Kreuzpunkt des Balatoni Strasse und Szabadkai Strasse)
Die gigantischen Denkmäler, die in der kommunistischen Ära auf
öffentlichen Plätzen prangten, sind in dieser einmaligen Ausstellung unter
freiem Himmel zu sehen.
Öffnungszeiten: 10.00-Abenddämmerung
Burg Vajdahunyad
Wie ein unwirkliches Märchenschloß ragt die Burg Vajdahunyad über das
Stadtwäldchen. Die Architektur des Gebäudes ist eine anschauliche Ansammlung
aller architektonischen Stile der Geschichte: Kapelle ist im romanischen, das
Burgtor im gotischen, die Fassade ist im barocken Stil erbaut und so weiter.
Volkswäldchen
Zum Müßiggang lädt der Népliget (
Volkswäldchen), der mit 112 ha größte Park der ungarischen Hauptstadt,
ein. Diverse Denkmäler, Wasserspiele, Blumenfelder, und alte Baumbestände
lassen den Betrachter den hektischen Alltag vergessen.
Pálvölgyi Höhle
(II. Szépvölgyi út 162.)
Budapests längste, Ungarns drittlängste Tropfsteinhöhle wurde 1904
entdeckt. Sie steht seit 1944 unter Naturschutz, heute sogar in erhöhtem Maß.
Ihre bis heute erschlossene Länge beträgt 7200 Meter, ihre Tiefe 104 Meter.
Der Tourenabschnitt von 500 m birgt auch schwierigere Strecken. Die Touren
starten jede Stunde.
Geöffnet: Dienstag-Sonntag 10.00-16.00 Uhr
Szemlő-hegyi Höhle
(II. Pusztaszeri út 35.)
Die zur Zeit bekannte Länge der Höhle mißt 2200 Meter, ihre vertikale
Ausdehnung 50 m. Die Höhle steht unter vordringlichem Naturschutz. Die
Höhle ist von Aragonit-Kristallen bedeckt. Die Touren starten jede Stunde.
Geöffnet: Mittwoch-Freitag 10.00-15.00; Samstag, Sonntag 10.00-16.00
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