Ausflugsziele im Bayerischen Wald
Wanderungen in die nahe Umgebung
Burgruine Runding (ca. 1 Std.)
Auf dem Schlossberg in Runding
findet man heute die traurigen, aber immer noch imposanten Reste der ehemals größten
Burganlage des Bayerischen Waldes mit einer überbauten Gesamtfläche von ca.
15.000 qm einschließlich der Vorburg mit Pfleghaus und Getreidekasten. Der
begehbare Wall weist eine Länge von knapp 400 m auf.
Das Gründergeschlecht der
Runtinger (Roumptinger) stand in Diensten der Markgrafen von Cham und Vohburg
und wird im Jahr 1118 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg selbst dürfte aber
bereits vor 1100 von ihnen angelegt worden sein. Obgleich die Runtinger zunächst
nur einfache Dienstmannen (Ministerialen) ihrer Grafen waren, verstanden sie es,
ihre Herrschaft auszubauen.
Hausberg Haidstein (ca. 1 Std.)
Der Haidstein ist Hausberg und
seine 700 Meter kann man leicht in einer Stunde erwandern; Mutige können den
Berg auch bei Nacht erobern.
Knapp unter dem Gipfelkreuz
befindet sich eine Hütte, die momentan leider geschlossen ist. Am Haidstein
befindet sich die interessante Wallfahrtskirche St. Ulrich.
Durch Heirat der letzten Erbin
des Haidsteins mit einem Nothafft fielen die Überreste der zerstörten Burg an
die Nothafft, die Herren von Runding. Aus dem Grund ist die Wallfahrtskirche St.
Ulrich am Gipfel des Haidsteins heute immer noch Nebenkirche der Pfarrei Runding.
Die heutige Saalkirche mit dem
trapezförmigem Abschluss und dem spitzem Giebelreiter ging nach dem Dreißigjährigen
Krieg aus der verfallenen Burgkapelle hervor. Vor 340 Jahren begründeten
die Nothafft dann durch eine Messstiftung die heutige Wallfahrt auf dem
Haidstein. Das Charakteristische an der Kapelle, die nach 1700 nochmals
erweitert wurde, ist der Fels, auf dem sie gebaut wurde. Er ragt als gewaltiger
Block aus dem Kirchenschiff heraus. Das Innere der Kapelle überrascht durch die
barocke Ausstattung.
Weiter zur Wolframslinde...
Wenn Sie nach dem "Haidstein"
noch Kräfte haben, dann sollten Sie noch ½ Stunde Wanderzeit anhängen. Die
Wolframslinde ist die Anstrengung wert. Sie ist nach dem Minnesänger Wolfram
von Eschenbach benannt, ca. 1000 Jahre alt und hat einen Stammumfang von 16 m
und einen Durchmesser von 5 m. Leider wurde die Linde 1950 durch einen Sturm
schwer beschädigt. Stützen rund um die Linde sorgen für einen festen Stand.
Blauberger-See (ca. 1 Std.)
Wunderschöner, idyllisch
gelegener Baggersee. (neben der KleinkunstBühne Robinson )
Erlebnisreiches in Furth im Wald
Further Felsengänge - Steigen Sie hinab in die Unterwelt
Unter der Stadt Furth im Wald
erstreckt sich ein Labyrinth von mehreren Kilometer Länge. Die Felsengänge
wurden seit dem späten Mittelalter in den Gneis geschlagen und dienten unter
anderem als Bierkeller, Verstecke, Luftschutzkeller, Winterquartier für Fledermäuse
und natürlich auch als Lebensraum für allerlei "Geister und
Gespenster".
Die Unterirdischen Felsengänge
führen Sie mehr als 3 Jahrhunderte zurück in die Vergangenheit unserer Stadt.
Mit Helm und Taschenlampe folgen
wir den Spuren der Vergangenheit, in einem Teil der weitverzweigten Gänge. Vor
langer Zeit mit Pickel und Schaufel geschaffen, in den letzten 100 Jahren
verfallen, zugeschüttet und in Vergessenheit geraten. Inzwischen wurden sie in
mühsamer Handarbeit freigelegt und zugänglich gemacht.
Kommen Sie und tauchen Sie ein
in Furths Unterwelt!
Further Erlebniswelt Flederwisch
Was Sie erwartet:
- Ein Industriegebäude, das in seiner Vollständigkeit und
Originalität nahezu unverändert 100 Jahre überstand.
- Unter welchen Umständen Handwerker ums das Jahr 1900 gearbeitet
und gelebt haben.
- Eine Buchdruckerei, eine Werkstatt mit Transmissionsantrieb,
Schmiede, Auswanderungsagentur und viele Zeitzeugen
- Während der Führung wird gezeigt, wie Papier schöpfen und Eisen
schmieden gemacht wurde. Dabei dürfen die Schüler selbst mithelfen.
- Im Garten befindet sich ein „Technikpfad“ und eine
Goldwaschanlage (wer möchte, darf sein Glück beim „Gold schürfen“
versuchen)
- Im dazugehörigen Ritterladen können allerlei Gegenstände
begutachtet und Souvenirs gekauft werden.
Aufenthaltsdauer: ca. 2 Std.
Further Wild-Garten
Nehmen Sie Einblick in die heimische Unterwasserwelt!
Hier haben Sie die einmalige
Gelegenheit, heimische Pflanzen und Tiere in deren natürlicher Umgebung zu
beobachten. Die Anlage soll einen Einblick in die heimische Unterwasserwelt ermöglichen
und dazu beitragen, die Erhaltenswürdigkeit unserer wenigen noch vorhandenen
Kleingewässer mit ihrer überraschenden Vielfalt an Leben sichtbar zu machen.
Der Weiher ist bis zu 2,5 Meter
tief, fasst etwa 900'000 Liter Wasser und wird durch Grundwasserquellen
gespeist. Für die Beobachtungsstation wurden 40 m3 Spezialbeton verbaut. Die
Sichtfenster bestehen aus 35 mm Verbundsicherheitsglas und müssen je Scheibe
einem Wasserdruck von etwa 1,8 Tonnen standhalten.
Das Gewässer ist Lebensraum für
heimische Fische, darunter Raubfische wie Hechte und Barsche, aber auch
Kleinfische wie Gründling und Laube. Weniger auffällig, dafür aber umso
interessanter ist die Lebensweise von Muscheln, Krebsen, Insektenlarven und
Zooplankton.
Die Sichtweise unter Wasser ändert
sich durch natürliche Einflüsse je nach Jahreszeit und Witterung. Erwarten Sie
bitte kein "Aquarium", in dem sich die Tiere immer unmittelbar vor der
Scheibe postieren.
Aufenthaltsdauer: ca. 1-1,5 Std.
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Hinweis:
Alle drei Angebote können gut an einem Tag miteinander
verbunden werden. Felsengänge und Flederwisch sind ca. 10 Gehminuten
voneinander entfernt. Der Wildgarten vom Flederwisch ca. 20 Gehminuten.
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Spiel & Spaß auf dem Bauernhof
Einen erlebnisreichen,
spannenden und aufregenden Tag können die Schüler auf einem richtigen
Bauernhof in Gschieß (ca. 7 km von Walting) erleben. Bei einem informativen und
abwechslungsreichen Programm kommt garniert keine Langeweile auf:
Auf dem Hof gibt es Kühe, Kälber,
Ponys, Ziegen, Katzen und einen netten Hund.
Programm:
- Führung über das landwirtschaftliche Gut, dabei werden Stall,
Scheune, Tiere, Gerätschaften, etc. besichtigt und erklärt.
- Wettmelken an einer Gummikuh
- Verschiedene Wettspiele wie Sackhüpfen, Eierlauf, Dosenwerfen,
etc.
- Evtl. Quiz
- Gemütliches Beisammensein bei einer schmackhaften Brotzeit mit
Milch/Kaba, Butter- oder Schnittlauchbrot.
- Siegerehrung mit Preisverleihung
- Möglichkeit zum freien Spiel auf dem Gelände (Spielgeräte,
Tischtennis, Kicker, etc.)
- Zum Abschluss gibt es Kuchen (und für die Betreuer auch Kaffee!)

LBV-Zentrum „Mensch &Natur“ (von der UK aus zu Fuß zu erreichen!)
Natur erleben mit allen Sinnen
In idyllischer Lage am
Chamb-Fluss liegt das LBV-Zentrum "Mensch und Natur", eine vom
Bayerischen Umweltministerium anerkannte Umweltstation. Umgeben von 100.000 qm
"Natur pur" ist das Zentrum ideal, um auf eigene Faust oder gemeinsam
mit uns Natur zu erleben und zu "be-greifen". Ob Eisvogel oder Biber,
Kammolch oder Weißstorch, alles kommt hier in seiner natürlichen Umgebung vor.
Mit etwas Glück können Sie dem Biber bei seinen "Fäll-Arbeiten"
zusehen oder den Weißstorch bei der Futtersuche beobachten
Es werden interessante Führungen
und Diavorträge angeboten, einen Bohlen- und Tunnelweg (rollstuhlgerecht) über
Feuchtwiesen und durch Auwald, eine "gläserne" Imkerei ,
Streicheltiere, Sandspielplatz, regenerative Energiequellen u.v.m.
Spass am Lernen - Umweltbildung mit dem LBV
Eine lebendige Umweltbildung ist
ein Herzstück der Arbeit des LBV-Zentrums. Die ideale Umgebung und die
behutsame Erschließung der unmittelbar benachbarten Drathinsel als
Naturerlebnisraum sind Grundlage eines zukunftsweisenden Projekts, in das
Schulen, Studenten, Lehrer, Gäste, Urlauber... vorbildlich eingebunden sind.
Mit den Inhalten und Methoden
der Umweltbildung lassen sich hervorragend Kompetenzen wie Teamgeist oder
Motorik fördern. Stärken Sie die Persönlichkeiten Ihrer Kinder!
Das LBV-Zentrum bietet:
- Artenreiches Naturerlebnisgelände mit verschiedensten
Lebensraumtypen (Auwald, Hochstaudenfluren, Feuchtwiesen, Flusslauf, Stillgewässer,
Hecken, uvm.) zum Forschen, Entdecken und Beobachten.
- Umweltlabor mit 15 hochqualitativen Mikroskopierplätzen und einem
Großmikroskop mit Monitor
- 15 hochqualitative Stereolupenplätze (Binos)
- 10 Großlupenplätze (speziell für Kindergarten und 1. bis 2. Klassen)
- Chemische Analyseausrüstung mit Photometer für alle wichtigen
Parameter im Gewässer
- Spielgelände zum „Austoben“
- Haustierrassen (Waldschafe, Esel und Ziegen)
- Pausenraum
- Seminarraum (mit Medien ausgestattet)
- WC
Thematische Schwerpunkte:
- Wasser (Feuchtgebiete)
- Wiese
- Hecke
- Wald
- Tiere wie z.B. Weißstorch, Amphibien, Biber, Fledermäuse, Insekten,...
- Pflanzen nach Lebensräumen
Zu diesen thematischen
Schwerpunkten können Sie einzelne unten aufgeführte Erlebnisbausteine auswählen
und selbstverständlich auch kombinieren. Sämtliche Angebote spiegeln die
jahreszeitlichen Abläufe in unserer Natur wieder.
Erlebnisbausteine:
- Naturerfahrungsspiele
- Erlebnisexkursion auf den Spuren heimischer Pflanzen und Tiere
(Lebensraumerkundung)
- Labor 1 (Mikroskopie)
- Labor 2 (Stereolupen oder Großlupen)
- Labor 3 (Chemie)
- Landart
- Sinnliche Naturwahrnehmung (z.B. Waten im Fluss,...)
- Konfliktlösungen (z.B. Biber, Luchs,...)
- Umwelttechnik (Regenerative Strom- und Wärmegewinnung)
- Ökorallyes
- Naturkosmetik (Seifenherstellung, Naturtattoos)
- Erlebnispädagogik (z.B. Baumklettern)
Unterrichtsmaterial für abwechslungsreiche Stunden:
Einen umfangreichen Fundus an
Umweltbildungsmaterialien zu den verschiedensten Themen (verwendbar für Heimat-
und Sachkunde, PCB und Biologieunterricht) zum Ausleihen wird angeboten, dazu
Diaserien, Anschauungsobjekte, Lehrerhilfen, uvm.
Fachlich qualifizierte Betreuung
Keine Klassenabfertigung,
sondern fachlich qualitative Betreuung in Kleingruppen! Mindestens zwei
Mitarbeiter (bis zu 24 Schüler) des LBV-Zentrums „Mensch und Natur“
betreuen jeweils eine Klasse (ab 25 Schüler mindestens 3 Betreuer, maximal 40
Schüler). Somit bilden ca. 7 bis 14 Schüler eine Kleingruppe. Diese Gruppengröße
gewährleistet für jeden Schüler einen unmittelbaren Kontakt zum Geschehen –
gleiche Erlebnisse und Erfahrungen für alle. Es gibt in diesen Kleingruppen
keine „zweiten Reihen“! Die Themen werden zudem an die Altersstufe und bei
Wunsch – an den Lehrplan angepasst. Zeitlich abgestimmt durchläuft so jede
Kleingruppe das gesamte Programm.Wir kommen aber auch gerne zu Ihnen an die
Schule und binden aktiv ihr Schulumfeld in das Programm mit ein.
Bienenmuseum
- das faszinierende Leben der Bienen
Ein interessanter Vormittag über
das Leben der Bienen erwartet Sie im Bienenhaus in Zandt. Imkermeister Thomas
Weiss erzählt Ihnen alles Wissenswerte über Bienen und deren lebens- und
arbeitsweise. Keine Angst vor Stichen, die Vorführungen und Demonstrationen
finden im „Hinterglas-Bienenstand“ statt. Bienen, Honig und Pollen werden
sogar unter dem Mikroskop betrachtet. Ebenso gibt es einen interessanten
Video-Kurzstreifzug durch das Leben der Bienen. Im kleinsten Bienen-Museum der
Welt können Sie Historisches und Kurioses von Bayern bis Afrika betrachten.
Am Ende der Führung haben Sie
die Möglichkeit, Honigprodukte zu probieren und direkt beim Imker zu kaufen.
Weinfurtner Glashütten
Das Glasdorf
Rund 170 Fachleute (Künstler,
Kunsthandwerker, Igenieure, Kaufleute, Dekorateure, Floristen ...) leben und
arbeiten im Glasdorf. Auf Kreativität wird größten Wert gelegt und so
entsteht im direkten Ideenaustausch mit den Besuchern täglich Neues im
Spannungsfeld zwischen der Traditions- und Innovationsglashütte.
Das Haus VIER JAHRESZEITEN
bildet den Gegenpol zu den Manufakturhäusern im Norden des Glasdorfes.
Bestimmend ist in diesem Haus die Dynamik, das Spüren der Jahreszeiten mit dem
pulsierenden Wechsel: ständig neue Farben, Formen und Materialien, immer
vorausschauend auf die kommende Zeit.
Aus diesem Grunde schätzen vor
allem die Gastronomen das reichhaltige Angebot, die Fachkräfte und die
vorteilhaften Preise - eine wunderbare Möglichkeit das eigene Heim und Garten
zu verzaubern oder schöne und ausgefallene Geschenke für gute Freunde zu
finden.
Weitere Glashütten zur Auswahl möglich!
Erlebnisberg Silberberg (955 m)
Viele Attraktionen machen den
Silberberg zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das historische Besucherbergwerk
tief im Inneren des Berges, 600m Fahrspaß auf der Sommerrodelbahn,
mehrere Streichelzoos und spannende Spielplätze versprechen eine
interessante und abwechslungsreiche Zeit auf dem Erlebnisberg Silberberg.
Inmitten der traumhaft schönen
Landschaft des Bayer. Waldes können Sie den Alltag vergessen und die Ruhe genießen.
Vom Gipfel aus zeigen sich die dichtbewaldeten Höhen und der Heilklimatische
Kurort Bodenmais von ihren schönsten Seiten.
Besucherbergwerk Bodenmais
Die Bergwerksführer begrüßen
Sie mit einem kräftigen "Glück Auf". Durch den über 600m langen
"Barbarastollen" führt Sie der Weg tief in das Innere des
Silberberges bis zu einer gewaltigen Höhlung, dem "Großen
Barbaraverhau". Der stimmungsvolle Gang durch die jahrhundertealten Stollen
bringt die Geschichte des Bergbaus in Ihre Gegenwart.
Mehr als 60 verschiedene
Mineralien birgt der Silberberg in seinem Inneren. Bei der Darstellung der
schweren Arbeit unter Tage fühlen Sie sich in eine andere Zeit zurückversetzt.
Ein unterirdischer See und das Silberberg - Museum, das die Bodenmaiser
Bergwerksgeschichte seit 1311 zeigt, runden Ihren Besuch ab.
Weitere Informationen unter www.silberberg-online.de
Wanderparadies
Der Bayerische Wald ist das größte
zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas: das "Grüne Dach Europas".
Ein Wanderparadies, in dessen Herzen der Silberberg liegt!
Der Silberberg ist leicht von
Bodenmais, vom Wanderparkplatz Schönebene oder vom Feriengut Böhmhof zu
erreichen. Die Wanderwege sind gut markiert und führen durch die beeindruckende
Waldlandschaft der Hochlagen des Bayerischen Waldes. Ein Rundwanderweg ermöglicht
auch Tagesbesuchern die Gegend rund um den Silberberg zu erkunden. Als Ziel
Ihrer Wanderung bietet der Silberberg Möglichkeiten zu zünftiger Einkehr und
abwechslungsreicher Unterhaltung
Bergbahn
Die Bergbahn bringt Sie sicher
und bequem im überdachten Sessellift zur Bergstation. Von dort aus sind es nur
noch wenige Schritte bis zum Gipfel. Sie sind damit im Herzen des Bayerischen
Waldes. Auf 955 m öffnet sich Ihnen eine atemberaubende Sicht auf die Täler
und Bergkämme des Waldgebirges. Sie blicken auf den Großen Arber - mit 1456 m
der höchste Berg des Bayerischen Waldes - , und den Heilklimatischen Kurort
Bodenmais.
Kinderland-Bayern
Alles was Spaß macht! Auf der
Kinderautobahn dürfen die Kleinen selber fahren. Im See können sie mit
ferngesteuerten Schiffen Kapitän spielen. Mini-Bagger, Streichelzoos, Wald- und
Abenteuerspielplätze sorgen für tolle und abwechslungsreiche Unterhaltung und
lassen garantiert keine Langeweile aufkommen.
Mineralienmuseum in Lam
Andreas Gabrys, der letzte
Steiger und Betriebsführer der stillgelegten Fürstenzeche im Ortsteil Buchet,
hat vor 20 Jahren seine umfangreiche Privatsammlung der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht. Das Museum in der Osserstraße ist ideal, einen Eindruck von der
geologischen Vielfalt der Natur zu vermitteln, die rund 2000 verschiedene
Mineralien in der Erdkruste hervorbringt. Dabei zeigt der "Chef" den
Besuchern selber gern die Raritäten in seiner umfangreichen Schmuck-,
Edelstein-, Fossilien- und Mineraliensammlung, und weiß auch von den
vergangenen Tagen "unter Tage" zu erzählen.
Der Schwerpunkt der Sammlung
liegt bei den Gesteinen und Mineralien, aber auch rund 200 bergmännische Geräte
und Grubenlampen werden ausgestellt. Geologische und mineralogische Lagerstättenkarten
erleichtern die Orientierung. In Raum 1 ist eine umfangreiche Mineralienauslese
aus allen Gebieten Deutschlands untergebracht, u.a. versteinertes Holz aus
Vilshofen, Zapfensandstein aus Ochsenhausen. In Raum 2 finden sich geologische
Funde aus Gebieten rund um den Globus: Edelsteine, Silber aus Mexiko, Gold vom
Ural, Kristalle vom Balkan, Mineralien aller Erdteile. Raum 3 vemag die Wirkung
auf den Besucher noch zu steigern: ausgestellt ist eine überwältigende Fülle
von Schmuck und Edelsteinen.
Aqua fit – Waldmünchner Erlebnisbad
Badespaß pur!
Und das hat das Erlebnisbad zu bieten:
- Quellwasser-Badeanlage
- Sportbecken
- beheiztes Freizeitbecken
- Kneipp-Anlagen
- Sauna bei 90°
- Biosauna bei 60°
- Dampfbad
- verschiedene Solarien
- Infrarot-Wärme
- 34°-Solebecken
- Riesenrutsche
- Badespaß für Kinder
- Wildwasserkanal
- Massagedüsen
- Schwallbrausen
Regensburg
Regensburg ist die viertgrößte
Stadt Bayerns und die einzige erhaltene mittelalterliche Großstadt
Deutschlands: ein lebendiges Museum mit Bau- und Kunstdenkmälern aller
Stilepochen vom 2. bis zum 20. Jh. Sie war keine geistliche Stadt wie Passau.
Reiche Kaufleute ließen sich hier nieder und bauten sich prächtige Patrizierhäuser
nach italienischem Vorbild mit Geschlechtertürmen. Gegen den Dom stellten sie
ein mächtiges Rathaus und verfolgten Luthers Bewegung zum Miteinander der
Konfessionen. Die Stadt war dreigeteilt in Königsstadt, in Klerusstadt und in
die Stadt der Kaufleute. An Schönheit hat sie nichts verloren. Heute ist sie außerdem
Universitätsstadt und Zentrum moderner Industrie.
Sehenswertes
Das Alte Rathaus demonstrierte den Stolz und die
Macht der Bürgerschaft. Eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges ist der große
Reichssaal im ersten Stock. Im Kellergewölbe gab es auch Folterkammer, Armesünderkammer
und Gefängniszellen.
Die Steinerne Brücke ist ein Meisterwerk der
mittelalterlichen Ingenieurbaukunst und Ausdruck des Vermögens der Regensburger
Kaufmannschaft. Von 1135-1146 erbaut, überspannt sie seit mehr als 800 Jahren
als für lange Zeit einzige Brücke in Regensburg mit insgesamt 16 Bögen die
Donau, die von den mächtigen Pfeilern und Beschlächten zu den sogenannten
Donaustrudeln rückgestaut wird. Von den ursprünglich drei Brückentürmen
blieb nur das Brücktor erhalten. Im Scheitel der Steinernen Brücke erhebt sich
das sogenannte Brückenmännchen, Symbol der städtischen Freiheitsrechte. Vom
Standpunkt des Brückenmännchens bietet sich auch der schönste Blick zurück
auf die Stadt mit dem Dom und den übrigen Dächern und Türmen sowie nach
Norden auf das vom Dreifaltigkeitsberg überragte Stadtamhof, das noch bis 1924
eine selbständige bayerische Stadt war.
Dom St. Peter: An der Kathedrale wird seit 1275
gearbeitet. Sie ist ein Hauptwerk der Gotik in Bayern: zwei mächtige Türme
(105 m), figurenreiche Außenfront, ein Innenraum, der durch künstlerische
Werke, Weiträumigkeit und durch die von farbigen Glasfenstern (14. Jh.)
unterstrichene Stimmung besticht. Im Domkreuzgang gibt es großartige Grabdenkmäler,
im Domschatzmuseum Kostbarkeiten
aller Jahrhunderte. Der ganze Domkomplex birgt eine Vielzahl interessanter
Kapellen und Baudenkmäler, die seit einigen Jahren gründlich renoviert werden.
Das einstige Kloster St. Emmeram geht auf den Hl.
Emmeram zurück, der hier ermordet worden sein soll. Sein Grab wurde zur
Wallfahrtsstätte und daraus erwuchs dann das Kloster. Seit 1812 dient es dem
Adelsgeschlecht von Thurn und Taxis als fürstliches Schloß. Die Kirche darin, eine dreischiffige Basilika, gilt
als ungewöhnlich schön und erhaben, sie wurde 1731 von den Asam-Brüdern
barock umgestaltet. Besonders sehenswert sind der Kreuzgang, die Schloßbibliothek
mit Asamfresken und das Marstallmuseum.
Ein Rundgang durch die Altstadt mit ihren
mittelalterlichen Gassen, mächtigen Patrizierhäusern, historischen Schenken
und den Szenekneipen einer Unistadt sollte bei einem Besuch auf keinen Fall
fehlen.
www.regensburg.de
Passau – die Stadt an drei Flüssen
Passau
lebt von seiner bewegten Geschichte und seiner lebendigen Gegenwart. Epochen aus
vergangenen Jahrtausenden haben diese weltoffene und kulturell aktive Stadt und
ihre Bewohner geprägt. Dementsprechend vielfältig ist das Angebot an
sehenswerten historischen Zeugnissen, das diese Stadt aufzuweisen hat. Darüber
hinaus präsentiert sich Passau seinen Besuchern als kulturelle Hochburg und künstlerisches
Zentrum besonderer Art. Ein einmaliges Erlebnis ist es, Passau vom Schiff aus
bei einer „Dreiflüsse“-Stadtrundfahrt zu entdecken.
Sehenswertes
Altstadt und Dreiflüsseeck: Die Altstadtkulisse
zwischen Domberg und Dreiflüsseeck formen malerische Plätze wie Dom-,
Residenz- und Rathausplatz, die Türme von St. Paul, Kloster Niedernburg, St.
Michael, Rathaus und Dom, verwinkelte Gassen und bezaubernde Promenaden entlang
von Donau und Inn. Am Dreiflüsseeck stehen Sie inmitten eines faszinierenden
Naturschauspieles – dem Zusammenfluß von Donau, Inn
und Ilz an einer Stelle.
Am höchsten Punkt der Altstadt
erhebt sich prunkvoll der Passauer
Stephansdom. Nach dem verheerenden Stadtbrand im Jahre 1662, als er fast
völlig abgebrannt war, fand der Dom in dem berühmten Architekten C. Lurago
seine Wiederauferstehung. Er besitzt mit 17.774 Pfeifen bei 233 klingenden
Registern und vier Glockenspielen die größte Domorgel der Welt. Das Erklingen
dieses gewaltigen Instrumentes zu hören, ist ein unvergleichliches akustisches
Erlebnis.
Das Domschatz- und Diözesan-Museum in der Neuen
Bischöflichen Residenz, zeigt die Schätze der bewegten Vergangenheit, als
Passau noch das größte Bistum des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
war. Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch das Rokoko-Treppenhaus und das
Deckenfresko.
Die alte Zwingburg Veste Oberhaus liegt 105 m
über der Donau, ein Wehrgang verbindet sie mit der unteren Burg, der um 1250
erbauten Veste Niederhaus (Privatbesitz). Der
etwas mühsame Aufstieg über den an der Hängebrücke beginnenden Steig (oder
mit Pendelbus ab Rathaus) lohnt sich immer, allein der spätgotischen Säle, des
originalgetreu restaurierten Rittersaals, des Museums und der wundervollen Aussicht wegen.
Glasmuseum: Beeindruckende Zeugnisse von
Glaskunst vor allem aus dem Bayerischen Wald, aber auch aus Böhmen uns Österreich
gibt es im historischen Hotel „Wilder Mann“ zu sehen. 30.000 Exponate zeigen
eindrucksvoll die Eleganz und Vielfalt der über 250jährigen Geschichte Böhmischen
Glases.
Seit 1982 sind die freigelegten
Fundamente des Römerkastells
Boiotro (erbaut 2. Hälfte des 3. Jh.s), das erst 1974 bei Bauarbeiten
entdeckt wurde, als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Im 3. Viertel
des 4. Jh.s hat das Militär das Kastell aufgegeben. Rund 100 Jahre später
errichtete der hl. Severin in der Ruine eine Mönchszelle.
Museum Moderner Kunst: Direkt am Konaukai in
einem der schönsten Altstadthäuser, wird Kunst des 20. Jh.s präsentiert. Es
finden hier ständig wechselnde Ausstellungen statt.
www.passau.de
Große Arber
Der Große Arber ist mit 1.456
Metern nicht nur der höchste Berg des Bayerisch-Böhmischen Grenzgebirges
(daher auch der "König des Bayerischen Waldes" genannt), er nimmt
auch aufgrund seiner Natur einen ganz besonderen Rang ein. Das dichte
Nebeneinander großartiger Naturerscheinungen läßt die Arberregion zu einem
Gut unschätzbaren Wertes werden. Die Rißloch-Wasserfälle, verschiedene Moore,
die eiszeitlichen Seen mit ihren steil abfallenden Seewänden, und der Urwald
verleihen diesem urwüchsigen Gebiet seinen unverwechselbaren Charakter. Nicht
zuletzt ist der waldfreie Arbergipfel selbst eine Besonderheit, dessen Tier- und
Pflanzenwelt so im gesamten Bayerischen Grenzgebirge nicht wiederzufinden ist.
Schon 1939 wurden weite Teile des Gebietes unter Schutz gestellt, um sie in
ihrer Einmaligkeit zu erhalten.
Der Berg ist mittlerweile voll
erschlossen: durch Seilbahn, Skischneise, Trimm-dich-Strecken. An schönen Tagen
herrscht besonders am Arbersee Volksfeststimmung.
Der Große Arber und die
Waldungen bis nach Bayerisch Eisenstein hinab befinden sich im Besitz des Fürstenhauses
Hohenzollern.
www.arber.de
Bayerwald-Tierpark Lohberg
In dem ca. 6 ha großen Gebiet
mit einem gut begehbaren Rundweg von ca. 1,5 km Länge, sollen den
Besuchern die einheimischen Tiere in einer natürlichen Umgebung vorgestellt
werden. Durch große Bild- und Schrifttafeln werden die Gäste ausführlich über
die Lebensweise der einzelnen Arten informiert. Der aktive Artenschutz ist eine
weitere Aufgabe des Tierparks.
Der Tierpark bietet:
Naturlehrpfade, Streichelzoo, Aquarien, Haus des Wolfes, Kinderspielplatz,
Urwaldvoliere, Hochmoor.
www.lohberg.de
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