Schullandheime an der Mecklenburgische SeenplatteSehenswertes
Malchow:
Dieser
idyllisch gelegene Odrt wurde schon im Jahre 1147 schriftlich erwähnt. Ein Teil
der Stadt liegt malerisch auf einer Insel zwischen dem Malchower, dem Plauer und
dem Fleesensee. 1298 wurde das Nonnenkloster von Röbel nach Alt-Malchow
verlegt. Nach einem Stadtbrand im Jahre 1721 entschlossen sich die Bürger eine
Neustadt außerhalb der Insel aufzubauen. So gibt es heute drei Stadtgebiete:
Alt-Malchow im Klosterbereich, Neu-Malchow auf der Insel und die Neustadt mit
angrenzenden Siedlungen und Gewerbegebieten. Heute wird Malchow wegen seiner
reizvollen Lage, umgeben von zauberhafter Natur, liebevoll "Perle der
Mecklenburgischen Seenplatte" genannt.
Sehenswertes:
Der Ortsteil Kloster Malchow lädt zum gemütlichen Spazierengehen ein. Erst
vor wenigen Jahren wurde der Klosterpark wieder nach alten Vorlagen
rekultiviert. Dies trifft auch für die Klostermauer zu, die bereits in Plänen
von 1773 verzeichnet ist. Die Besichtigung der neugotischen Klosterkirche ist
ein interessanter Ausflug in die Geschichte. Von Bedeutung sind die Malchower
Apostelfenster mit Tiroler Glasmalerei. Sie bestechen durch die Brillanz Ihrer
Farben. Geschnitzte Figuren - Luther, Otto von Bamberg und Magister Bambam sowie
die Wappen mecklenburgischer Adelsfamilien zieren das Innere der Kirche.
Zahlreiche Orgeln aus Mecklenburger Kirchen werden in der Klosterkirche
restauriert und gezeigt. Hier gibt es seit 1997 das erste Orgelmuseum in den
neuen Bundesländern.
Das Stadt- und Heimatmuseum ist nur wenige Schritte von der Klosterkirche
entfernt und zeigt seinen Bersuchern den Lebensalltag der Bevölkerung in der
ersten Hälfte des 20. Jhs.
In
dem einstigen "Film-Palast" erwartet die Besucher das DDR-Museum. 1957
als Kino und Veranstaltungsstätte eingeweiht, findet sich heute das bisher
einzige Museum zur DDR-Alltagsgeschichte in Norddeutschland.
Die Malchower Stadtmühle ist etwa 130 Jahre alt und schon von weitem gut
sichtbar. Hier können Interessierte die deutschlandweit einzige Windmühle, mit
der Strom erzeugt wird, bestaunen. Weiterhin befinden sich in und außerhalb der
Mühle diverse Werkstätten. So kann sich der Besucher Erzeugnisse des
traditionellen Handwerks, z. B. einer Töpferei, ansehen oder sogar die
praktische Vorführung eines Webstuhles hautnah miterleben.
Die Drehbrücke - ein Paradoxon
Wenn sie verbindet, trennt sie und wenn sie trennt, verbindet sie - die
Drehbrücke ist für Besucher eine Attraktion. Seit 1883 verbindet sie die Insel
mit dem nördlichen Festland und überbrückt die Bundeswasserstraße von
Hamburg nach Berlin. Jährlich passieren mehr als 14000 Boote diese Brücke.
Die Freizeitangebote sind überaus vielfältig. Wanderer schätzen die gut
beschilderten Wege entlang der Seeufer oder durch herrliche, gesunde Laub- und
Kiefernwälder. Wassersport aller Art auf einem der zahlreichen Seen,
Inlineskating und Eislaufen in der modernen Eishalle, Aktivsportarten wie
Reiten, Radfahren, Golf, Tennis, Tauchen - jeder findet für sich das Richtige.
Für historisch und kulturell Interessierte locken sowohl die Hansestädte
mit Ihrer Backsteingotik als auch die kleinen Dörfer mit Ihren
architektonischen Kleinoden. Mecklenburg ist reich an Schlössern und
Herrenhäusern. Viele von ihnen sind liebevoll instandgesetzt und auch für die
Öffentlichkeit zugänglich.
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