Klassenfahrten und Schülerreisen nach Venedig
Schülerreisen mit "Meer und Kultur" können Klassenfahrten zum
unvergesslichen Gruppenerlebnis werden lassen. Das Ziel italienische Adria
und Venedig bietet für Schullandheime eine breitgefächerte Auswahl an Ausflugsmöglichkeiten.
Die Anreise ist sowohl mit Bus als auch mit der Bahn möglich. Gerne
unterbreiten wir Ihnen hierfür ein Angebot. Nutzen Sie unsere langjährige
Erfahrung für Schülerreisen, Klassenfahrten, Studienfahrten oder Studienreisen,
damit Ihr Aufenthalt zu einem stressfreien Erlebnis wird.
Venedig
Basilica di San Marco
Die Markuskirche war das geistige und geistliche Zentrum der
Republik: sie war das Prachtgebäude und diente für Staatszeremonien. Anfangs
nur Palastkapelle des Dogen, gewann sie ihre Bedeutung, als 829 die Gebeine des
hl. Markus von Alexandrien nach Venedig überführt und in der Markuskapelle
beigesetzt wurden. 976 wurde sie durch einen Brand zerstört, aber bald darauf
wieder aufgebaut. Ihre heutige Form, die der Apostelkirche in Konstantinopel
angeglichen ist, erhielt sie bereits 1063 die Grundform eines griechischen
Kreuzes mit fünf riesigen Kuppeln und zwei Seitenschiffen entlang dem zur
Piazza di San Marco zeigenden Kreuzarm. 1094 wurde die Basilika in Gegenwart des
Kaisers Heinrich IV. geweiht und zur offiziellen Staatskirche erhoben.
Campanile
Zu dem Bauensemble der Piazza di San Marco gehört der
viereckige, hochragende Campanile vor den Procuratie Nuove, Bindeglied zwischen
Piazza und Piazetta. Mit dem Bau des Campanile wurde schon im 10. Jh. begonnen,
im 12. Jh. wurde er fertiggestellt, im 15. Jh. seine spitze Turmhaube angefügt.
Er grüßte schon von weitem die herannahenden Schiffe und wies ihnen mit seiner
vergoldeten Spitze den Weg.
Piazza di San Marco
Der Markusplatz, kurz la Piazza genannt, ist die "gute
Stube", der Mittelpunkt des venezianischen Lebens. Er gilt als eine der
prächtigsten Platzanlagen der Welt und vermittelt einen vollendeten Eindruck
von der einstigen Größe Venedigs, da sich um ihn die Zentren des staatlichen
und religiösen Lebens der Republik gruppieren. Der Platz ist mit Trachyt- und
Marmorplatten belegt und vollkommen leer. Kein Denkmal lenkt von der
architektonischen Geschlossenheit des Platzes ab, keine Straßenführung
unterbricht den Zusammenhalt. Bis zum Ende der Republik war der Markusplatz vor
allem "Marktplatz". Heute ist er Promenade. Auch die Tauben von San
Marco gehören dazu. Sie werden öffentlich gefüttert und sind die erklärten
Schützlinge der Venezianer.
Procuratie
Die Nord- und Südseite der Piazza di San Marco begrenzen die
Prokuratien, einst die Amtsgebäude der Prokuratoren, der höchsten
Verwaltungsbeamten der Republik. Heute beherbergen sie Museen. Den Procurator
gab es schon seit dem 10. Jh.. Er war nach dem Dogen der zweit höchste Mann im
Staat und hatte sich vor niemanden zu verantworten, auch nicht vor dem Großen
Rat. Der Prokurator war Vermögensverwalter des hl. Markus, jenes Vermögens,
das sich aus öffentlichen und privaten Spenden, Erbschaften und laufenden
Einnahmen in den Truhen der Markuskirche ansammelte. Es waren ungeheure Summen,
denn es galt für jedermann als selbstverständlich, nach geglückten und
gewinnbringenden Unternehmen dem hl. Markus als Dank eine Spende zuzuführen.
Ca'd'Oro
Der Palast ist Höhepunkt und Vollendung der venezianischen
Gotik. Die blau goldene Bemalung verlieh dem Haus den Namen. Sie existiert zwar
nicht mehr, aber das Marmorfiligran, das zwischen 1421 und 1440 Bartolomeo Bon
formte, ist noch immer beispiellos schön.
Monumento di Colleoni
Das Denkmal, eine glänzende Arbeit der venezianischen
Renaissance, wurde 1481 -1488 von Andrea Verrocchio modelliert und 1496 von
Alessandro Leopardi gegossen. Colleoni führte für die Republik die Kriege auf
der Terra Ferma, wodurch er ein ungeheures Vermögen ansammelte. Auf dem
Sterbebett vermachte er seinen gesamten Besitz dem Staat unter der Bedingung,
daß er vor "San Marco" ein Denkmal erhalte. Da der Staat nicht auf
das Geld verzichten wollte, ließ er das verlangte Denkmal vor der Scuola Grande
di San Marco, dem Bruderschaftshaus von San Marco, errichten.
Palazzo Corner della Regina
Der riesige Barockpalast, 1724 errichtet von Domenico Rossi,
fällt besonders auf durch einen Fries von absurden Köpfen, der sich am
Fundament entlang direkt über dem Wasserspiegel hinzieht.
Palazzo Ducale
Der Dogenpalast war das Regierungszentrum der Republik und
Wohnsitz des Dogen. Die erste Dogenburg entstand 814, ein ärmlicher, düsterer
Block aus Holz mit massiven Wehrtürmen. Im Süden wurde er von der Lagune, an
den anderen Frontseiten von Kanälen begrenzt. Eine Zugbrücke führte im Norden
in die Burg. Der heutige Palast entstand in seinen wesentlichen Teilen Mitte des
14. Jh.s, die Fassade gegen die Piazzetta stammt aus der ersten Hälfte des 15.
Jh. Das erstaunliche Äußere des Palastes wird oft als Symbol für die Stadt
auf Pfählen bezeichnet. Auf den 36 kurzen Säulen des Erdgeschosses steht der
zerbrechliche Filigran der Loggia mit 71 Säulen und fast orientalischem
Maßwerk. Darüber liegt ein mächtiger Marmorblock, auf jeder Seite von sechs
großen Ferstern und einem reich verkleideten gotischen Balkon aufgelockert.
Ponte dei Sospiri
Die Seufzerbrücke verbindet als gedeckter Brückenbogen
über den Rio di Palazzo das Gefängnis und den Dogenpalast jeweils im ersten
Stockwerk. 1603 von Antonio da Ponte fertiggestellt, zählt sie heute zu den
Hauptattraktionen Venedigs. Freilich weniger wegen ihrer gelungenen früh
barocken Formen als wegen ihres Namens und ihrer Bedeutung: Durch sie wurden die
Gefangenen vor ihre Richter geführt. Und die Urteile der venezianischen Richter
waren hart und unbarmherzig, wie die Gesetze der Republik. Von den Gefangenen
gefürchtet waren die "Bleikammern" die niedrigen, engen Zellen direkt
unter dem Bleidach des Dogenpalastes, die im Sommer zu Glutöfen wurden. Das
Staatsgefängnis war bis um 1750 absolut "sicher". Selbst Casanova
konnte nur auf abenteuerlichste Weise daraus fliehen. Einst an Wänden, Decken
und Fußböden mit Holz ausgeschlagen, präsentieren sich heute die Verliese als
Steinzellen mit eisen vergitterten Fenstern.
Ponte di Rialto
Die Rialtobrücke war lange Zeit einzige
Fußgängerverbindung über den Canal Grande. Eine Holzbrücke wurde an dieser
Stelle schon im Jahre 1180 gebaut, später ersetzte man sie durch eine
Zugbrücke, die aber 1444 unter dem Gewicht einer Volksmenge zusammenbrach. Die
Leute hatten sich auf der Brücke versammelt, um einer Bootsprozession
beizuwohnen. Fast 150 Jahre später wagte man den Bau einer Steinbrücke. Sie
wurde von Antonio da Ponte entworfen. Die Brücke ruht auf jeweils 6000 Pfählen
zu beiden Seiten, hat eine Spannweite von 48 m, eine Breite von 22 m und einen
Durchfahrtshöhe von 7 ,50 m.
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