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Sehenswerte Städte auf einer Studienfahrt nach Istrien

Porec

Promenade von Porec

Quelle: Kroatische Zentrale für Tourismus
Foto: Nino Marccuti

Abends wenn die Sonne am Horizont versinkt erwacht die Stadt zu neuem Leben. Die Menschen strömen aus den Hotels und der Umgebung hierher und bevölkern die Gassen und Plätze.
Trotz dem turbulenten Treiben der Touristen hat die Altsadt Porecs seinen Charme der Vergangenheit behalten. So spaziert man noch heute auf Straßenpflaster aus der Römerzeit. Ein weiteres wahres Kulturdenkmal ist die Euphrasius-Basilika aus dem Jahre 542. Im Innern bestechen die byzantinischen Mosaike und die UNESCO nahm dies zum Anlass, das Gotteshaus zum Weltkulturerbe zu erheben. Vom Campanile bietet sich einem ein wunderschöner Ausblick auf die roten Dächer der Altstadt. Am Ende des Decumanus - der Hauptflaniermeile der Stadt - gelangt man zum Trg Marafor. Hier sind die Überreste zweier römischer Tempel aus dem 1. Jh. zu sehen.

Rovinj

Rovinj von oben

Quelle: Olivari

Die auf einem steilen Hügel gelegene Stadt besticht mit ihrem italienischen Flair und ihrem heiteren Lebensgefühl ihre Besucher. Die Altstadt ist frei von Autolärm und Hektik. Viele Künstler haben sich in der zweifellos schönsten Stadt der istrischen Westküste niedergelassen. Die Pfarrkirche St. Euphemia thront über der Stadt und vom 59 m hohen Campanile - einer Kopie des Turms von San Marco in Venedig - bietet sich dem Besucher ein bezaubernder Blick auf die Stadt und die vorgelagerten Inseln.

Pula

Arena in Pula

Quelle: Kroatische Zentrale für Tourismus
Foto: Milan Babic

Die am südlichsten Zipfel von Istrien gelegene Hafenstadt vermittelt ein Hauch von "Großstadt" und Lebendigkeit. Sie ist mit knapp 70 000 Einwohnern nicht nur die größte Stadt Istriens, sondern auch die betriebsamste. Steinerne Zeugen aus der Römerzeit sind das gewaltige Amphitheater (die Arena) und der Augustustempel. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kathedrale Mariä Himmelfahrt (15. Jh.), der Triumphbogen der Sergier und das Kastell, das auf einem Hügel über der Stadt thront und von wo aus man eine schöne Aussicht hat. Im archäologischen Museum Istriens stößt man auf eine Sammlung vorgeschichtlicher, römischer und frühmittelalterlicher Funde.
Die Küste von Pula und Umgebung zeigt sich hier von ihrer schönsten Seite mit langen Stränden und herrlichen Buchten.

Nationalpark Brijuni

Nationalpark Brijuni Inselgruppen

Quelle: Kroatische Zentrale für Tourismus
Foto: Milan Babic

Der aus vielen kleinen Inseln bestehende Nationalpark besitzt eine einzigartige mediterrane und exotische Pflanzen- und Tierwelt. Bis zu seinem Tod 1980 hatte der jugoslawische Präsident Tito hier seinen Sitz. Seine pompösen Residenzvillen sind jedoch nur vom Meer aus zu betrachten. Die Besucher des Nationalparks gelangen vom Fährhafen Fazana aus auf die Veli-Brijun-Besichtigungstour, auf der Insel verkehrt ein Bimmelbähnchen.

Pazin

Die Stadt liegt in der Mitte der Halbinsel und ist seit 1991 Hauptstadt der Gespanschaft (des Regierungsbezirks) und somit politisches Zentrum Istriens. Neben wichtigen istrischen Verkehrswegen treffen hier die drei verschiedenen Landschaftsformen Istriens aufeinaner: der rostrote Südwesten, der von weißem Karst geprägte Nordosten und das inneristrische Hügelland. Moderne Bauten bestimmen das Stadtbild Pazins. Die Sehenswürdigkeiten beschränken sich auf die Pfarrkirche Sv. Nikola aus dem 13. Jh. mit dem Glockenturm aus dem Jahre 1705 und die besterhaltendste Burg (13.-16. Jh.) Istriens. Sie erhebt sich über der 120 m tiefen Fojba-Schlucht. An der Burgfassade prangen die Wappen von Feudalherren, die hier ihren Sitz hatten: Bischöfe, Patriarchen, Grafen, u.v.m. Heute beherbergt die Burg ein Volkskundemuseum.

Labin

Die mittelalterlich anmutende Stadt thront auf einem Hügel über der Bucht von Rabac. Das inmitten einer fruchtbaren Agrarlandschaft gelegene Labin ist seit alters her ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Dies beweist auch die reiche Baukunst seiner Altstadt.
Durch das St. Florians-Tor geht es hinauf in die eigentliche Altstadt. Auf dem Weg streifen Sie den Palazzo Battiala-Lazzarini (18. Jh.), in dem heute ein interessantes Bergwerksmuseum untergebracht ist. Weitere monumentale Bauwerke sind die Pfarrkirche St. Maria von der Gesundheit (14. Jh.), der gotische Prätorenpalast (15. Jh.) und die Loggia (16. Jh.). Von ganz oben haben Sie einen wunderbaren Blick auf den Golf und die Inseln.

Opatija

Kueste Opatija

Quelle: Kroatische Zentrale für Tourismus
Foto: Josip Madracevic

Die 30 000 Einwohner zählende Stadt gilt als ältester Kurort Kroatiens. Grundstein für seinen Tourismus legte die 1844 errichtete Patriziervilla Angiolina, die schon die österreichische Kaiserin Maria Anna beherbergte. Das Gebäude ist von einem herrlichen Park umgeben, im dem zahlreiche exotische Pflanzen wachsen und der zum Verweilen einlädt.
Das milde Klima während des ganzen Jahres sowie das abwechslungsreiche Nachtleben mit Casinos und Diskotheken lockt viele Urlauber an. In der Hauptstraße Marsala Tita und auf der belebten Uferpromenade findet man alles, was das Herz begehrt.

Rijeka

Rijeka ist neben Split die zweitgrößte Hafenstadt an der Adria. Ihr Herz ist der Stadthafen. Hier tummeln sich die großen Autofähren, Ausflugsboote, Fischkutter, Lastkähne und Schlepper, dazwischen die Touristen. Über die Jahrhunderte hinweg wechselte die Stadt häufig ihre Herren. Ab 1779 wurde sie von Ungarn regiert und spielte eine immer wichtigere wirtschaftliche Rolle. Alljährlich im Februar und März ist sie Kroatiens Karnevalhochburg. Einige sehenswerte Kirchen sind hier zu finden, u. a. die Jesuitenkathedrale St. Veit, die dem Schutzheiligen der Stadt geweiht und heute Sitz des Erzbischofs ist. Im Marinemuseum & Historischen Museum des Kroatischen Küstenlandes findet man Schiffsmodelle, -ausrüstungen, Waffen und eine umfangreiche archäologische Sammlung.


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