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Sehenswertes auf Schülerreisen in der Kvarnerbucht

Trsat

Klassenfahrten nach Trsat

Quelle: Olivari

Am anderen Ufer des Flusses "Rjecina" thront über dem Zentrum von Rijeka der Vorort Trsat. 561 Stufen führen vom Trg Titov zum Heiligtum der Wallfahrtskirche Muttergottes von Trsat. Von den Pilgern wird der Treppenaufgang auf Knien zurückgelegt. Weiter oben gelangt man zur Festung Trsat, einst illyrisches und römisches Kastell sowie Bollwerk der Fankopanen und der Grafen Cilli. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel, da man von ihr eine großartige Aussicht auf den Kvarnergolf, die gegenüberliegende Küste Istriens mit dem Berg Ucka und in die tiefe Schlucht der Rijecina genießen kann.

Novi Vinodolski

Die Stadt Novi Vinodolski, die noch zu Zeiten der Römer gegründet wurde, befindet sich inmitten der Kvarnerbucht, an der Riviera, hoch über dem Vinodol-Tal. Das kristallklare Wasser und der Frischluftzustrom aus den direkt im Hinterland befindlichen, hochgelegenen Wäldern, verleihen Novi Vinodolski unschätzbare ökologische Vorteile. Seiner immergrünen Vegetation und seinem milden mediteranen Klima verdankt es, dass es seit 1878 zu den touristischen Pionieren dieser Region zählt. Im Mittelalter war dieser Landstrich das Herz des Fürstentums der Frankopanen. Hier wurde 1288 das bedeutende Gesetz von Vinodol verfasst, das den Besitz und die Verwendung des Feudallandes in diesem Gebiet regelt. Einiges an Sehenswertem hat die Stadt zu bieten: Trümmer der römischen Festung "Lopasica"; Überreste des Paulanerklosters; das Kastell mit Turm, in dem heute das Heimatmuseum untergebracht ist; der Dom St. Philipp und Jakob; die Kirche der hl. Dreifaltigkeit und des hl. Marins auf dem gleichnamigen Inselchen; das Haus der Brüder Mazuranic (bedeutende Schriftsteller), der Leseraum und die Bücherei von 1845. Entlang von mehr als 5 km Meeresküste erstrecken sich Badestrände, Buchten mit Sand oder Kieselstein, eine kleine Insel sowie natürliche Felsstrände.

Senj

Senj ist nicht nur die älteste Stadt Kroatiens, sondern auch noch der kälteste Ort an der Adriaküste. Dafür verantwortlich ist die Bora (rauer Fallwind), die durch einen Pass in der Velebit-Bergkette ihren peitschenden kalten Atem bläst. Trotzdem lebten hier seit illyrischer Zeit immer wieder Menschen. Imposantes Zeugnis seiner Vergangenheit ist die Burg Nehaj. Die über quadratischem Grundriss erbaute Festung thront auf einem nahen Berg über der Stadt. Das schöne Uskoken-Museum im ersten Stock der Festung bietet einen herrlichen Blick über die Bucht.

Rijeka

Rijeka ist neben Split die zweitgrößte Hafenstadt an der Adria. Ihr Herz ist der Stadthafen. Hier tummeln sich die großen Autofähren, Ausflugsboote, Fischkutter, Lastkähne und Schlepper, dazwischen die Touristen. Über die Jahrhunderte hinweg wechselte die Stadt häufig ihre Herren. Ab 1779 wurde sie von Ungarn regiert und spielte eine immer wichtigere wirtschaftliche Rolle. Alljährlich im Februar und März ist sie Kroatiens Karnevalhochburg. Einige sehenswerte Kirchen sind hier zu finden, u. a. die Jesuitenkathedrale St. Veit, die dem Schutzheiligen der Stadt geweiht und heute Sitz des Erzbischofs ist. Im Marinemuseum & Historischen Museum des Kroatischen Küstenlandes findet man Schiffsmodelle, -ausrüstungen, Waffen und eine umfangreiche archäologische Sammlung.


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