Ausflugsziele auf einer Abschlussfahrt nach Breslau

Ausflug nach Schweidnitz (Swidnica)

Studienreise nach Breslau

© Poln. Fremdenverkehrsamt

Hier befindet sich eine der beiden niederschlesischen Friedenskirchen, die in Folge des Westfälischen Friedens von der evangelischen Minderheit erbaut wurde (1648). Damals gestattete der Habsburger Kaiser der protestantischen Minderheit den Bau von Kirchen, allerdings unter strengen Auflagen.So durften sie nur mit Stroh, Lehm und Holz gebaut werden. Von außen ganz schlicht, enthüllt sie im Innern ihre barocke Pracht. 6000 Menschen finden auf vier Emporen Platz. 200 Gemälde an den Emporen zeigen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Die Kirche gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Ein Spaziergang durch die Altstadt mit ihren restaurierten Renaissance und Barockfassaden, dem Neptunbrunnen und der gotischen Pfarrkirche der hl. Stanislaus und Wenzel darf nicht fehlen.

Ausflug nach Trebniz (Trzebnica)

25 km nördlich von Breslau liegt der schlesische Ort Trebnitz. Er ist bekannt für sein gesundheitsförderndes Klima. Die Heilige Hedwig gründete hier Anfang des 13. Jahrhunderts ein Zisterzienserkloster, das als erstes Frauenkloster galt. Das noch immer von Nonnen geführte Kloster ist heute ein Pflegeheim. Sehenswert ist die barocke Kirche. Das Grabmal von der Hl. Hedwig ist einbeliebtes Wallfahrtsziel in Polen.

Besuch der Stadt Hirschberg (Jelenia Góra)

Der Hauptort im Vorland des Riesengebirges ist der schönste der Region. Er ist reich an historischen Bauwerken, die sich vor allem am Marktplatz befinden. Im Riesengebirgsmuseum trifft der Besucher auf Polens größte Sammlung von Kunstglas. Sehenswert ist auch die Gnadenkirche (ul. 1 Maja) und die Besichtigung des Waffenmuseums.

Fahrt nach Ojców

Der Ort mit dem schönsten Teil des Naturschutzparks am Fluss Pradnik. Eine Besichtigung des Schlosses und der Höhlen ist empfehlenswert.

Schloss Fürstenstein (Zamek Ksiaz)

Das Schloss erhebt sich majestätisch vor den Toren der niederschlesischen Waldenburg (Walbrzych) und überwältigt mit seiner malerischen Gebirgskulisse allein schon durch seine Größe. Es besitzt mehr als 400 Gemächer. Ende des 13. Jh. wurde es als gotische Wehrburg erbaut und gehörte ab dem 16. Jh. dem Rittergeschlecht der Hochbergs von Pless. Im 16. und 17. Jh. wurde sie zu einem Barockpalais umgebaut und mit kostbaren Kunstwerken ausgeschmückt. Seine letzten baulichen Veränderungen erfuhr es Anfang des 20. Jh., um nun im Gewand der Neorenaissance zu erstrahlen. Das Schloss wird von terrassenförmige Gärten umgeben, die mit dem Fürstensteiner Landschaftspark verschmelzen. Im Wirtschaftstrakt befindet sich ein Pferdegestüt. Eine Besichtigung ist lohnenswert!

Ausflug nach Schreibhau (Szklarska Poreba)

Der Ferienort am Fuße des Riesengebirges liegt zwar noch außerhalb des Nationalparks, aber dennoch findet man hier die schönsten Landschaften des Karkonosze Gebirges, den malerischen Wasserfall (Wodospad Kamienczyk) und das Wohnhaus des Dichters und Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann.
Ursprünglich ist der Ort als Glasmachersiedlung entstanden. 1842 gründete Graf Leopold Schaffgotsch die Josephinenhütte, die sich zur bedeutendsten Kunstglashütte Schlesiens entwickelte. Ein Sessellift (9-16 Uhr, 30 Zl.) führt von der Talstation im Ortsteil Marysin (Mariental) in 20 Minuten auf den Reifträger (Szrenica). In 1362 m Höhe hat man hier einen schönen Blick auf das tschechische wie polnische Riesengebirge.

Ausflug nach Kowary

Hier kann man u. a. die Miniaturen von niederschlesischen Sehenswürdigkeiten betrachten.
Mehr Infos unter: www.kowary.pl

„Riese“ – ein Rätsel des zweiten Weltkriegs

Im Jahre 1943 begannen die Nazideutschen in großem Umfang Bauarbeiten im Eulengebirge, die unter dem Namen „Riese“ liefen. Die Arbeiten wurden nie beendet. Von ihnen übrig geblieben ist nur eine Reihe von Gebäuden, sowohl über als auch unter der Erde, deren Bestimmung bis heute geheimnisumwoben ist. Seit Jahren zieht es Scharen von Forschern und Abenteurern wegen dieser außergewöhnlichen Objekte nach Niederschlesien. Jahrzehntelang bestand nur für einige Wagemutige die Möglichkeit, diese gewaltige Leistung, die auf Kosten tausender Menschenleben gegangen ist, zu besichtigen.
Inzwischen ist es gelungen, einen Teil des Projektes „Riese“ der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

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