Sehenswürdigkeiten auf einer Studienfahrt nach Breslau

Breslau (Wroclaw) allgemein

Abschlussfahrt Breslau

© Poln. Fremdenverkehrsamt

Inmitten einer herrlichen Landschaft von Bergen und Tälern gelegen, ist Breslau die größte Stadt Niederschlesiens und die viertgrößte Stadt von ganz Polen. Die 1000 jährige Geschichte war mal böhmisch, mal habsburgisch, mal polnisch. Heute öffnet Breslau sich wie ein Schaufenster in Richtung Westen. Breslau liegt an der Oder und ist zwischen zahlreichen Nebenflüssen und Kanälen errichtet worden. Wegen ihrer zahlreichen Inseln und ihrer 112 Brücken wird sie liebevoll auch Venedig des Ostens genannt. Heute ist die Stadt ein Zentrum zahlreicher Ausstellungen und Messen, nationaler und internationaler Firmen und gehört zu den größten Hochschulzentren Polens. Ihre bewegte Geschichte spiegelt sich sichtbar in der Architektur wieder: Riesige Kirchen im Stil der Backsteingotik deutschen Ursprungs, die das Stadtbild beherrschen, dazwischen Renaissance-Bürgerhäuser im flämischen Stil. Paläste und Kapellen im Wiener Barock und gestaltete Zweckbauten aus den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts. Die angenehme Ruhe der Parks, Gärten und Flüsse mit den zahlreichen Brücken ist eine willkommene Erholung vom geschäftigen Treiben der Stadt, die auch ein attraktives Kulturleben zu bieten hat, u. a. ein Theater mit Weltruf, zahlreiche Clubs, Museen und Galerien. Ein ideales Reiseziel für eine Studienfahrt.

Marktplatz

Klassenfahrten Breslau

© Poln. Fremdenverkehrsamt

Das Zentrum Breslaus ist schachbrettartig angelegt – im Norden von der Oder und im Süden, Osten und Westen von der bogenförmigen Befestigungsanlage ul. Podwale begrenzt. In der Mitte des „Schachbrettes“ liegt der großzügige Marktplatz. Rund um den Platz befinden sich Museen, Restaurants, Cafes, Reisebüros und Buchhandlungen.

Rathaus

Klassenfahrten Breslau

© Poln. Fremdenverkehrsamt

Den Mittelpunkt des auf etwa 1270 datierten Rathauses bildet die zweischiffige Bürgerhalle im Erdgeschoss. Das seit 700 Jahren als das Wahrzeichen der Stadt geltende Gebäude war ursprünglich ein bescheidener Bau, der im Laufe der Zeit immer wieder erweitert wurde. Die Stilelemente aus verschiedenen Ländern spiegeln den Status der Stadt als ein damals bedeutsames Handelszentrum Europas wieder. An der Ostfassade ist die astronomische Uhr aus dem Jahr 1580 und ein kunstvoll verzierter Mittelgiebel mit verschlungenen Terrakotta-Mustern und herrlichen Spitztürmchen zu sehen.
Öffnungszeiten: Mi – Fr 10-16 Uhr, Sa 11-17 Uhr, So 10-18 Uhr.

Sandinsel

Über die Piaskowskibrücke gelangt man von der Markthalle zur Sandinsel. In der Mitte der zur Hälfte begrünten Insel drängen sich historische Gebäude. Die Universitätsbibliothek im Augustiner-Chorherrenstift, das den Nationalsozialisten als Militärzentrale diente. Daneben steht die Kirche der Allerheiligsten Maria auf dem Sande. Äußerlich eher trist, weist aber innen ein majestätisches Gewölbe auf. Die Barrockkirche der heiligen Anna befindet sich direkt gegenüber. Am unteren Ende der kleinen Insel stehen zwei bekannte Mühlen.

Dominseln

Abschlussfahrt Breslau

© Poln. Fremdenverkehrsamt

Von der Sandinsel gelangt man über eine weitere Brücke zur Dominsel. Am Nordrand befindet sich das Universitätsviertel. Dahinter reihen sich mehrere friedliche, verkehrsfreie kleine Inseln aneinander, frühere Sandbänke, die durch anmutige Brücken untereinander und mit dem Festland verbunden sind. Auf dem Südteil befindet sich das geistliche Zentrum der Stadt mit einem halben Dutzend Kirchen und einer ganz eigenen Atmosphäre.

Panorama von Raclawice

Eine besondere kulturelle Attraktionen der Stadt: das Panorama Raclawicka. Es ist ein gigantisches Rundgemälde in den Ausmaßen: 120 m x 15 m, das die Schlacht bei Raclawice am 4. April 1794 darstellt. Es ist weltweit eines der wenigen erhalten gebliebenen Massenkulturdenkmäler des 19. Jh. Das Meisterwerk verwandelte sich in mehreren Arbeitsstufen und verschiedenen Techniken über Jahre zu einem Zeugnis vergangener Realität und Zeit.
Panorama Raclawicka, Abteilung des Nationalmuseums, ul. Purkyniego 11
Öffnungszeiten: Di – So von 9 bis 16 Uhr.

Parks und Architektur

Bereits im 18. Jahrhundert wurde der Scheitniger Park (Park Szczytnicki) angelegt (an den Straßenbahnlinien Nr. l, 2, 4, 10 und 12). Mit über 370 Baum- und Blumenarten ist es der schönste grüne Fleck der Großstadt. Seine Attraktion ist Hala Ludowa, ein riesiger Saal aus dem Jahre 1913. Weitere Attraktionen im Park sind ein Amphitheater, ein japanischer Garten mit Pagode und ein künstlicher See.
Ein wunderbarer Ort zum Spazieren gehen ist auch der Botanische Garten, mit seinen schönen Blumenexponaten, Orangerien, Alpinarien. Ebenso ist der zoologische Garten mit seinen etwa 5.500 Tieren von über 650 Arten ein beliebter Ausflugsort.

 

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