Ausflugsziele auf einer Budapest Schülerreise

Szentendre

Ein beliebtes Ausflugsziel vor den Toren der Metropole ist Szentendre, 20 km nördlich von Budapest gelegen. Das hübsche mittelalterliche Städtchen liegt am Ausgang des landschaftlich höchst reizvollen Donauknies. Ihr besonderes Gepräge erhielt die liebevoll renovierte Altstadt mit den schmalen Gassen und malerischen Durchblicken auf die Donau durch die im 18. Jh. zugewanderten Serben, die der Stadt ihren Stempel aufdrückten.

Esztergom

Esztergom war früher die Hauptstadt Ungarns, heute ist sie ein beliebter Ausflugsort. Die Stadt ist ca. 50 km von Budapest entfernt. Sehenswert ist die Basilika auf dem Burgberg, sie ist die größte in ganz Ungarn. Die Maria-Valeria- Brücke über der Donau verbindet Estzergom mit Sturova in der Slowakei. Die Brücke wurde 2001 wieder neu fertig gestellt, da sie im zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurde.

Budauer Berge

Am rechten Ufer der Donau erheben sich hufeinsenförmig die Budauer Berge – ein wunderschönes Naherholungsgebiet der Budapester mit touristischen Pfaden, Aussichtsplattformen und im Winter sogar mit Skipisten.
Nicht nur die Berge an sich, sondern auch die Transportmittel mit denen man hierhin kommt, sind absolut sehenswert.

Zahnradbahn (Fogaskereku)

Klassenfahrten Budapest

© Budapest Info

Trasse: Budaer Berge, ab Városmajor (mit den Straßenbahnen 18 und 56 vom Moszkva tér aus 2 Haltestellen) zum Széchenyi-Berg

Seilbahn (Sikló)

Trasse: von der Budaer Seite der Kettenbrücke bis zur Budaer Burg
Die Seilbahn wurde im Jahre 1870 eröffnet und fährt mit historischen Wagen zwischen den zeitgetreuen Stationen. An der unteren Station, an der Kettenbrücke, befindet sich der 0-Kilometerstein, von dem die in Ungarn angegebenen Entfernungen gemessen werden.
Fahrtdauer: einige Minuten

Kindereisenbahn (Gyermekvasút)

Trasse: Budaer Berge, von Huvösvölgy (an der Endstation der Straßenbahn 56 vom Moszkva tér) zum Széchenyi-Berg.
Fahrtdauer: 45 Minuten
Die Kindereisenbahn wird von 10-14 jährigen Kindern in Uniform betrieben. Keine Angst: der Lokführer ist immer ein wenig älter.
Teils in offenen Waggons fährt die Schmalspurbahn am János-Berg vorbei und endet in der Station Huvösvölgy, die ein beliebtes Ausflugsziel ist.

Sessellift (Libego)

Trasse: Budaer Berge, ab Zugliget (an der Endstation der Buslinie 158 vom Moszkva tér) zum Ausblick auf den János-Berg, mit 526 m dem höchsten Punkt von Budapest. Der Ausblick von hier ist unvergesslich.
Der Sessellift erinnert eher an einen Skilift und überwindet einen Höhenunterschied von 262 m.
Fahrdauer: ca. 15 min.

Touren-Tip

Mit der Straßenbahn Nr. 56 vom Moszkva tér bis zur Talstation der Zahnradbahn am Hotel Budapest. Dann mit der nostalgischen Zahnradbahn, die schon seit dem Jahre 1847 im Betrieb ist, zum Széchenyi-Berg hinauffahren.
Bis zum Janos-Berg, mit 529 m dem höchsten Punkt der Stadt, welcher noch mit einem 24 m hohen Aussichtsturm gekrönt wird, kommt man am besten mit der Kindereisenbahn.
Zurück kommt man mit dem Sessellift nach Zugliget – von dort aus fährt der Bus Nr. 158 zum Moszkva-Platz.

Puszta-Besuch

Abschlussfahrt Budapest

© Budapest Info

Ein echtes ungarisches Erlebnis, das nicht fehlen sollte, ist ein Puszta-Besuch mit Kutschfahrt, Reitvorführung und echter ungarischer Gulaschsuppe.

Der Balaton (Plattensee) – Das ungarische Meer

Der Balaton liegt ca. 100 km südwestlich der Landeshauptstadt. Er ist die bedeutendste Ferienregion Ungarns und zieht mit seinen zahlreichen Bade- und Freizeitmöglichkeiten, Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten im Hinterland viele Besucher an.
Der Balaton ist mit seinem 596 km² großen Wasserspiegel der größte Binnensee Mittel- und Westeuropas. Von Südwesten nach Nordosten erstreckt sich der See über 75 km Länge, seine schmalste Stelle befindet sich mit 1500 m bei der Halbinsel Tihany, die breiteste beträgt ca. 14 km.
Die durchschnittliche Tiefe ist ganze drei Meter, was auch das Geheimnis der hohen Wassertemperaturen (kann im August schon mal 27 Grad sein) in den Sommermonaten ist. Die größte Tiefe befindet sich wiederum nahe der Halbinsel Tihany (ca. 11 m), wo auch eine Autofähre den Balaton überquert. Am Nordufer des Sees findet man Sand- und Rasenstrände vor, das Wasser ist dort aber relativ tief. Die „Balatoner Riviera“, wie die Gegend zwischen Balatonalmadi und Badacsonyörs auch genannt wird, ist im Frühjahr am schönsten, dann blühen dort die Obst- und Mandelbäume in den herrlichsten Farben. Das Hinterland des Nordufers wurde von aktiven Vulkanen geformt, die Berge des Dolomit Hochlandes sind weit sichtbar. Die schönste Sicht darauf kann man vom Südufer aus genießen. Am Abend bietet sich einem der wohl schönste Sonnenuntergang Europas.
An den Stränden des Südufers, die meist Liegewiesen sind, ist das Wasser eher flach. Man kann an einigen Stellen hunderte Meter weit in den See laufen, was die Südseite zu einem Paradies für Kinder und Familien macht. Die Orte reihen sich dort wie Perlen einer Kette aneinander, die meisten sind „zusammengebaut“.
Die familiäre Atmosphäre, die vielen Sportmöglichkeiten und die Ruhe des Hinterlandes sind die Stärken des Balatoner Südufers. Auf dieser Seite befinden sich mit Siofók, Fonyód, Balatonboglár und Balatonlelle die größten Ferien- und Erholungszentren Ungarns.
Nicht nur der See selbst mit seinen unzähligen Freizeit- und Sportmöglichkeiten ist eine Reise wert, sondern auch die verschiedenen Orte rund um den Balaton.

 

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