Abschlussfahrt Gardasee – Ausflugsziele

Abschlussfahrt Gardasee: Der Gardasee bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen sehenswerten Orten und Städten. Für eine Abschlußfahrt bietet er viele reizvolle Ziele.

Orte rund um den Gardasee

Malcesine

Ausflug nach Malcesine bei einer Klassenfahrt an den Gardasee

Malcesine

Am Ostufer, eingebettet zwischen dem Gardasee und dem „Botanischen Garten Europas“, wie der Monte Baldo auch genannt wird, liegt dieser malerische Ort, umgeben von Zypressen, Oliven- und Oleanderbäumen. Auch von seinem mittelalterlichen Ursprung gibt es noch viel zu entdecken.
Schmale Gassen mit schön verzierten Häusern, der Hafen, vielfältige Läden, Boutiquen, Cafes, Bars und Restaurants laden zum Verweilen ein.
Das gemäßigte, gesunde Klima, der Charme dieses Ortes, die Gastfreundlichkeit und die vielen Sportmöglichkeiten, haben Malcésine zu einem touristischen Anziehungspunkt werden lassen.
Kenner verbinden Malcésine mit der steil zum See abfallenden Scaligerburg. Vom Turm bietet sich ein herrlicher Blick auf die Ringmauern der drei Burghöfe und auf den Gardasee.

Bardolino

Ausflug nach Bardolino auf einer Klassenfahrt

© Verona Tourismo

Weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist Bardolino wegen seines vorzüglichen Weines. So prägen denn auch weit gedehnte Weinberge die Landschaft dieser geschichtsträchtigen Umgebung.
Im Ort selbst lädt die „Strada del Vino“ mit vielen Tavernen zu Kostproben des leichten, trockenen Roten ein. Weniger bekannt ist, dass in dieser Region auch hervorragende Weißweine angebaut werden.
Die Geschichte des Ortes reicht bis zu den alten Römern zurück.
Schon damals schätzte u.a. Cäsar den süffigen Wein der hier angebauten Reben. Beim Bummel durch den Ort sollten Sie unbedingt den Kirchen S. Severo (12. Jahrhundert) sowie S. Zeno (8. Jahrhundert) einen Besuch abstatten. Letztere gehört zu den ältesten karolinischen Bauten Italiens und wird von Kunsthistorikern als „kleine Schwester“ der großen Abtei gleichen Namens in Verona gewürdigt.

Lazise

Ausflug nach Lazise am Gardasee

© Verona Tourismo

Der Besuch dieses nur 5.500 Einwohner zählende Dörfchens lohnt auf jeden Fall; denn es gehört zu den besonders malerischen Fleckchen rund um den Gardasee, der noch heute von den alten Zinnenmauern aus der Scaliger Zeit umgeben ist. Aus dieser Zeit stammt auch die Burg, die eine der interessantesten des Gardasees ist. (Mit Erlaubnis der heutigen Besitzer kann man die Burg besichtigen.)
Sehenswert ist der kleine Hafen, dessen Becken auf der Südseite von der St. Nicolas-Kirche und dem Arsenal und auf der Nordseite von mit Glyzinien berankten, urigen Häusern umrahmt wird. Hier finden Sie kleine Cafés und Restaurants mit der für kleine Familienbetriebe so typischen gastfreundlichen Bewirtung.
Es stehen noch eine Reihe von Häusern aus dem 15. Jahrhundert und neben den Villen mit üppigen Gärten hat Lazise schöne Badestrände.

Peschiera

Besuch in Peschiera auf einer Gardasee Klassenfahrt

© Verona Tourismo

Dort, wo der Fluß Minco in den See mündet, liegt das bedeutende Handelszentrum Peschiera. In dem lebendigen Hafenstädtchen ist die 2,3 km lange Festungsanlage mit dem mächtigen Bollwerk und dem tiefen Wassergraben noch gut erhalten.
Pfahlbautenfunde haben ergeben, dass die Geschichte Peschieras bis in die prähistorische Zeit zurück führt. In der römischen Epoche bestand sie schon unter dem Namen „Arilica“ und war Sitz einer bedeutenden Schifferschule.
Neben der imposanten, doppelten Umgebungsmauer sind die Überreste der mächtigen Festung sowie der historische Palast besonders sehenswert. In den schmucken Einkaufsstraßen Via Dante und Via Roma laden elegante Geschäfte zu einer Shopping Tour ein.

Sirmione

Die Halbinsel Sirmione erstreckt sich vom Süden aus rund 4 km in den See. Diese einzigartige Lage, die herrliche Landschaft, sowie das große touristische Angebot ziehen in der Sommersaison Scharen von Besuchern an.
Beliebtestes Ausflugsziel sind die Grotten des Catull. Das ist eine römische Wohn-anlage aus dem 1. Jahrhundert mit gewaltigen Ausmaßen: Über eine Fläche von 105 x 240 m erstrecken sich die zum Teil noch gut erhaltenen Säulengänge, Gebäude und Thermen. Diese Zeugen der Römerzeit sind inzwischen mit der mediterranen Flora im wahrsten Sinne des Wortes verwachsen, so dass die Kulisse eines natürlichen Freilicht-theaters entstanden ist. Auch die imposante Burg der Scaligeri aus dem XIII. Jahrhundert, die einst den gesamten Ort umschloss. Vom 34 m hohen Hauptturm der Festung hat man einen herrlichen Ausblick über die gesamte Halbinsel.

Salò

Dieser Ort liegt in einer tief eingeschnittenen Bucht am Fuß des Aussichtsberges Monte San Bartolomeo (568 m) und ist durch diese windgeschützte Lage der wärmste Ort des Gardasees.
Im Gegensatz zu den nördlichen Regionen des Sees herrscht hier im Süden die typische selbstbewusste, italienische Lebensart. Irgendwie spürt man, dass sich nicht alles um den Tourismus dreht; das geschäftliche Treiben kann auch ohne den Fremdenverkehr ganz interessant sein.
Besucher interessieren sich für die beachtlichen Sehenswürdigkeiten der Stadt: Dem Dom Santa Maria Annunziata mit seinen zehn Seitenkapellen, die mit Fresken aus dem 16. Jahrhundert reich verziert sind. Oder die drei wunderschönen Palazzi sowie das Museo des Nastro Azzuro.
Wer einfach nur die schöne Umgebung von Salò genießen möchte, hat von den umliegenden Hügeln und Olivenhainen eine herrliche Aussicht auf den blauen See.

Toscolano-Maderno

Wie der Doppelname vermuten lässt, besteht dieser Ort aus zwei Teilen. Während sich in Toscolano hauptsächlich Industrie- und Handwerksbetriebe angesiedelt haben, ist Maderno ein reiner Touristenort mit schöner Seepromenade, vielen herrschaftlichen Villen und üppig blühenden Gärten. Im „Tal der Papierfabriken“ wurden einst wertvolle Büttenpapiere für die Fürsten- und Königshäuser geschöpft.
Von den Gipfeln des Monte Castello di Gàno (866 m) und Monte Pizzocolo (1582 m) genießt man beeindruckende Ausblicke auf das Panorama des Sees. Die beiden Berge tragen auch dazu bei, dass Maderno selbst im Winter ein ausgesprochen mildes Klima hat, so dass auch dann gerne Touristen den Ort besuchen. Ein gut ausgebautes Straßen- und Wegenetz erschließt das sehenswerte Hinterland. Dort gibt es neben ursprünglicher Natur auch viele historische Zeugen der römischen Vergangenheit zu entdecken.

Abschlussfahrt Gardasee: Naturparks am Gardasee

Für die Liebhaber der italienischen Flora ist ein Besuch im „Parco Giardino Sigurtá“ schon fast eine Pflicht. Besonders interessant und reichhaltig ist die Pflanzenwelt auf dem Monte Baldo, welcher „der botanische Garten“ Italiens genannt wird, aber auch auf den anderen Bergen und in der Moränenlandschaft. Viele seltene, fast verschwundene Pflanzen und Blumen mit herrlichen Blüten sind hier zu finden.
Besondere Bedeutung kommt dem Weinanbau zu, mit herrlichen frischen lokalen Weinen. Die bekanntesten Weine: der rote Bardolino, der weiße Lugana, die verschiedenen Sorten aus dem Valtènesi, insbesondere Chiaretto und Gropello von Moniga.

Parco Natura Viva in Bussolengo

Der Tierpark beherbergt seltene und wenig bekannte Exemplare. In Zusammenarbeit mit wichtigen europäischen Organisationen widmet sich der „Parco Natura Viva“ dem Schutz der vom Aussterben bedrohten Tierarten.
Der Safari-Park bietet eine einmalige Gelegenheit, die Tiere der Savanne kennen zu lernen und aus der Nähe zu betrachten. Hier können Sie vom Auto aus Nashörner, Löwen und Tiger im Freien beobachten. Als einziger Park in Italien beherbergt er außerdem eine Schimpansenfamilie. Wie bei einer echten Safari kann der Park nur an Bord des eigenen Fahrzeug oder an Bord eines Busses besucht werden. (Führungen und Ermäßigungen für Reisegruppen).
Im benachbarten Zoo gibt es den „Dinosaurierpark“ mit naturgetreuen Nachbildungen der ausgestorbenen Riesentiere.

Parco Giardino Sigurtà

Nur 8 km südlich von Peschiera liegt dieser berühmte Park, eine 50 ha große, sehr gepflegte Parkanlage mit reicher Mittelmeerflora in hügeliger Landschaft. Besonders schön sind die Seerosen und die Rosenallee mit der Burg von Valeggio im Hintergrund. Besonders faszinierend ist der Gegensatz zwischen dem ausgedehnten Gelände und der minutiösen Sorgfalt, mit der hier in jedem Winkel alle Schönheiten der Natur zu jeder Jahreszeit zur Geltung gebracht werden.

Gardino Botanico Hruska in Gardone Riviera

Silberdistel am Gardasee

Silberdistel

Norditalienische Gartenkunst können Sie im Botanischer Garten „Artur Hruska“ in Gardone bewundern. Unter den liebevollen Händen von „Artur Hruska“ wuchsen hier mehr als 500 verschiedene Pflanzenarten. Pflanzenraritäten aus aller Herren Länder wurden von ihm hier zusammengetragen und liebevoll gepflegt. In den zahlreichen kleinen Teichen, mit seinen filigranen Wasserspielen, finden Sie viele verschiedene Wasserpflanzen in einer von Schluchten und Felsen umgebenden, malerischen Vegetation.

Öffnungszeiten: von März bis Oktober von 9.00 bis 19.00 Uhr.

Freizeitparks am Gardasee

Gardaland

Der größte Vergnügungspark Italiens liegt in einem bezaubernden Gebiet am Ostufer des Gardasees zwischen Peschiera und Lazise, direkt an den Ufern des Gardasees. Es warten zahlreiche Überraschungen sowie tolle Attraktionen für alle, die Spannung und Action suchen. Es gibt 44 Attraktionen und mehrere Shows mit tollen Künstlerensembles. Der Park besteht aus vier themenbezogenen Dörfern. Ein Tag im Gardaland bedeutet Spaß und Abenteuer pur!

Sealife Aquarium

Im Sealife Aquarium können Sie die verschiedenen Lebewesen der Süß- und Salzgewässer entdecken. In thematisierten Bereichen werden die Lebensräume der Meerestiere so natürlich wie möglich gestaltet. Eine Vielzahl an Tieren, von Haien bis Seepferdchen können bestaunt werden. Als Höhepunkt der Besichtigung gilt der Gang durch den durchsichtigen Ozeantunnel.

Canevaworld Resort

Movieland

Movieland am Gardasee

Zu diesem Resort gehören die Movieland Studios, Medieval Times und das Aquaparadise. Im Filmpark kann man vor allem die verschiedenen Stunt Shows vieler Hollywoodgrößen begutachten. Zum Inventar zählen ebenfalls eine FX Fahrt, sowie das Horror Haus. Durch verschiedene Attraktionen wird durch die Filmgeschichte geführt. Ein unvergessliches Erlebnis ist das Medieval Time. Hier können Sie in mittelalterlichen Atmospähre ein Abendessen mit Showeinlagen genießen. Das Aquaparadise ist für Groß und Klein ein unvergessliches Erlebnis. In den verschiedenen Themenbereiche wie das Adventure Island, der Fun River (Wasserrutschen), das Baby Laggon (echtes Piratenschiff) sowie der Relaxing Beach kommen alle Besucher auf ihre kosten.

Verkostungen und Betriebsbesichtgungen am Gardasee

Gerne können wir für Ihre Gruppe ein typisches Abendessen auf einem Bauernhof, Weinverkostungen, Besichtigungen in einer Grappabrennerei, Balsamicoherstellung oder in einer Käserei anbieten.

Ausflug nach Verona auf Ihrer Abschlussfahrt

Klassenfahrt nach Verona

© Fototeca Enit

Arena un Piazza Bra

Fast jeder Besucher, der nach Verona kommt, landet als erstes auf der Piazza Bra, der sich neben der Arena befindet. Die Arena ist das berühmteste Freiluft Opernhaus der Welt und hat in allen Stationen der Veroneser Geschichte eine Rolle gespielt. Entstanden ist es Anfang des ersten nachchristlichen Jahrhunderts, ungefähr zur gleichen Zeit wie das Colosseum in Rom. Sie verkörpert damit eines der frühesten Beispiele des aus der römischen Architektur hervorgegangenen Bautyps des Amphitheaters.
Die heutige Arena ist 138 m lang und 109 m breit – nach dem Colosseum in Rom und der Arena in Capua – das größte aller erhaltenen antiken Amphitheater. Etwa 22.000 Zuschauer finden in Verona Platz. Einmalig bei einer Abschlussfahrt Gardasee.

Via Mazzini

Von der Piazza Bra führt am unteren Ende des Liston die Via Mazzini hinein in die mittelalterliche Stadt. Dies ist die belebteste Straße von Verona, schmal und nur für Fußgänger. Die Straße ist gesäumt von erlesenen Geschäften in historischen Gebäuden, darunter der Palazzo Da Lisca-Confalonieri, ein Prunkstück der Veroneser Frührenaissance des späten 15. Jh.

Piazza delle Erbe

Klassenfahrt nach Verona

© Turismo Srl

Die alte Straße führt zur Piazza delle Erbe, dem historischen Zentrum der Stadt. Das Zentrum der Stadtrepublik Verona im 12. und 13. Jhd. steht auf historischem Boden, denn 4 m unter der Erde liegen die Pflastersteine des römischen Forums. Die Architektur des Platzes ist in klassischer Weise bestimmt von seiner Funktion im politischen Leben jener Zeit. Rechts steht der mächtige Vierflügelbau des Palazzo del Comune (Rathaus). Das vermutlich 1194 fertig gestellte Gebäude ist einer der frühesten Stadtpalazzi Italiens und war der Versammlungs- und Repräsentationsbau der Regierungsinstitutionen der Stadtrepublik Verona. Überragt wird dieser Bau – und mit ihm die ganze mittelalterliche Stadt – vom 83 m hohen Turm Torre dei Lamberti. Auf dem Platz selbst versammelte sich das Volk zur Abstimmung in politischen Angelegenheiten. In der Mitte steht der baldachinartige Bau des Capitello, eine bedeutsame Stätte für das politische Zeremoniell in der Stadtrepublik.

Piazza dei Signori

Nach dem Durchgang zur Piazza dei Signori wird der alte Marktplatz an dieser Seite begrenzt von dem malerischen Komplex der Case dei Mazzanti mit ihren verwitterten Fassadenfresken. Mitten auf dem Platz ragt aus dem dichten Gewirr von Sonnenschirmen und Marktständen der sogenannte Capitello. Kurz danach steht ein Brunnen. Die Dame, die ihn krönt, wurde schon bald nach seiner Errichtung im 14. Jhd. zum Symbol der Stadt gekürt, weshalb man sie nur noch „Madonna Verona“ nannte. Es handelt sich um eine römische Statue, wahrscheinlich aus dem antiken Kapitol.
Vor der prächtigen Kulisse des barocken Palazzo Maffei (1668) und der Torre del Gardello (1363-70), in den schon die Scaligeri ein Uhrwerk mit Glocke einbauen ließen, ragt am Ende des Platzes die Marmorsäule mit dem geflügelten Markuslöwen auf, dem Herrschaftszeichen Venedigs, das auf diesen Platz mehr Einfluss hatte, als heute noch sichtbar ist.

Via Capello

Klassenfahrten Verona

© Turismo Srl

Kurz dahinter verengt sich die Piazza zur Via Cappello, und nun sind es nur noch wenige Schritte zum berühmtesten Balkon der Literaturgeschichte. Via Cappello Nr. 21: Eine große Tordurchfahrt führt auf einen Innenhof, in seiner Mitte ein tatsächlich sehr schöner Balkon, geradezu ein Meisterwerk spätromanischer dekorativer Bauplastik. Das interessiert jedoch kaum einen der zahlreichen Besucher. Denn hier soll es passiert sein: Dunkelheit, Romeo auf einer Leiter, Julia auf dem Balkon, er erklärt sich ihr: Beginn einer unsterblichen Liebesgeschichte im Dickicht von Mord, Provokation und Intrige der Familienfehden einer oberitalienischen Stadt. Romeo und Julia liebten, litten und starben in Verona. Historisch verbürgt ist davon nichts, außer dem historischen Rahmen der Begebenheit und den Namen der beiden rivalisierenden Familien.

Kirche Sant’Anastasia

Klassenfahrt Gardasee

© Fototeca Enit

Die engen Gassen, die aus dem Viertel der Scaligeri auf die Piazzetta Sant’Anastasia führen, lassen die gewaltigen Ausmaße der dahinter liegenden Kirche nicht ahnen. Sant’Anastasia entstand ab dem Jahre 1290 als neue Klosterkirche der Dominikaner und sie wurde anstelle des abseits gelegenen Doms zur eigentlichen Stadtkirche des Veroneser Zentrums. Der Bau wurde zwar erst 1481 vollendet, doch stellt er ein stilreines Beispiel der italienischen Backsteingotik dar. Im Innenraum bildet eine gewaltige dreischiffige Basilika, deren hohe Arkadenbögen auf sechs mächtigen Säulenpaaren ruhen, darüber spannen sich weite, aber schwerlastende Kreuzrippengewölbe.

Duomo Santa Maria Matricolare

Gardasee Klassenfahrt

© Fototeca Enit

Der Dom der Stadt befindet sich am Rande der Altstadt in der Nähe des Etschufers. Der geweihte Ort und das reichlich vorhandene Steinmaterial waren vermutlich Anlass für die Errichtung einer frühmittelalterlichen Domkirche in so ungewöhnlicher Lage abseits des politischen Zentrums der Stadt. Der Dom Santa Maria Matricolare präsentiert sich seit seinen letzten, 1444-1520 erfolgten Veränderungen, als mächtiger romanischer Außenbau mit gotischem Innenleben. Hier befindet sich auch das Grab der Hl. Agathe.

Mantova

Diese Stadt steht leider viel zu häufig im Schatten der bekannten Städte wie Mailand, Venedig und auch Verona, dabei hat Sie doch einiges zu bieten. Der Ort wird von drei aufgestauten Seen umgeben und verleiht dem Ortsbild ein romantisches Flair. Kürzlich wurde die Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Das Herzstück der Altstadt bildet dabei der Piazza Sordello. Auf diesem liegen sowohl der Palazzo Ducale (geschmückt mit Fresken von Montegna) und der Dom. Besonders sehenswert sind die Piazza delle Erbe (Marktplatz), der Palazzo Ragione mit seinem Uhrturm Torre dell´Orologio und die Basilika Sant´ Andrea, die aus der Italienischen Renaissance stammt.

Vicenza

Der Rundgang durch das Stadtzentrum von Vicenza beginnt an der Piazza Matteotti. Die Römer nutzten diese Stadt schon als Hafen, da die Retrone direkt in die Adria mündet. An diesem Platz lässt sich der Palazzo Chiericati besichtigen. Dieser Palazzo wurde nach Vorbild des großen Meister Palladios erbaut. Das besondere an diesem Gebäude ist die doppel geschossige Portikus nach Vorbild der römischen Baukunst. Im Palast befindet sich ebenfalls das Museo Civico, dass viele Werke aus Vicenza und Venedig beherbergt.
Nächste Station des Rundganges ist das erste freistehende und überdachte Theater der Neuzeit, Teatro Olimpico. Dieses wurde ebenfalls von Palladio entworfen. Der Gedanke Palladios war, ein völlig neuen Stil des antiken Theaters.
An der Hauptverkehrsstraße Corso befinden sich mehrere Paläste des Andrea Palladio. Der erste dieser Palazzos ist der Palazzetto Cogollo Baroni. Dieser wurde für den Notar Pietro Cogollo entworfen. Ein weiteres Meisterstück ist der Palazzo Da Schio, der für die Familie Caldogno erbaut wurde. Vorbild für diesen Palast waren die Häuser in Venedig. Der Palazzo Trissino wird heute als Rathaus genutzt. Der letzte Palazzo Braschi-Brunello ist nach gotischer Bauart erbaut worden.
Nun folgt die am schönsten und reichverzierte Kirche von Vicenza, Santa Corona. Erbaut wurde diese Kirche von den Dominikaner. Der neu ernannte Bischof Bartholomäus hatte einen Dorn von der Krone Christi von König Ludwig erhalten und brachte dieses als Geschenk mit.
Von der Santa Corona aus erreicht man den Piazza dei Signori. Schon früher war dieser Platz Dreh- und Angelpunkt. Hier spielt sich das politische und öffentliche Leben der Stadt ab. Seit dem Mittelalter bis heute findet jeden Donnerstag der Markt statt

Padua

Einer der belebtesten Stadtkerne von Norditalien ist der von Padua. Das beruht nicht nur auf zwei Straßenmärkten, sondern durchaus auf der im 15./16. Jhd. gegründeten Universität. Die Universität von Padua ist damit eine der ältesten Universitäten der Welt und hat auch einen der ältesten Anatomiesäle, den man heute bei einer Führung besichtigen kann.
Sehenswert ist auch der Palazzo della Ragione und die Basilica di Sant’Antonio, Basilika des heiligen Antonius, dem Schutzheiligen der Stadt, der hier begraben ist.
(Nur vom südlichen Gardasee aus möglich)

Ausflug nach Venedig auf Ihrer Klassenfahrt

Die Lagunenstadt ist zweifellos das kompakteste Museum der Welt und der bedeutendste Bauplatz für Paläste. Es gibt überall etwas zu entdecken. Hier können nur einige bedeutende Stationen genannt werden.

Basilica di San Marco

Venedig auf Studienreise

Markusdom Mosaik

Die Markuskirche war das geistige und geistliche Zentrum der Republik, sie war das Prachtgebäude und diente für Staatszeremonien. Anfangs nur Palastkapelle des Dogen, gewann sie ihre Bedeutung, als 829 die Gebeine des Hl. Markus von Alexandrien nach Venedig überführt und in der Markuskapelle beigesetzt wurden. 976 wurde sie durch einen Brand zerstört, aber bald darauf wieder aufgebaut. Ihre heutige Form als griechischen Kreuzes mit fünf riesigen Kuppeln und zwei Seitenschiffen, die der Apostelkirche in Konstantinopel angeglichen ist, erhielt sie bereits 1063. 1094 wurde die Basilika zur offiziellen Staatskirche erhoben.

Piazza di San Marco

Auslfug nach Venedig auf Klassenfahrt

Markusplatz

Der Markusplatz, kurz la Piazza genannt, ist die „gute Stube“, der Mittelpunkt des venezianischen Lebens. Er gilt als eine der prächtigsten Platzanlagen der Welt und vermittelt einen vollendeten Eindruck von der einstigen Größe Venedigs, da sich um ihn die Zentren des staatlichen und religiösen Lebens der Republik gruppieren. Der Platz ist mit Trachyt- und Marmorplatten belegt und vollkommen leer. Kein Denkmal lenkt von der architektonischen Geschlossenheit des Platzes ab, keine Straßenführung unterbricht den Zusammenhalt. Bis zum Ende der Republik war der Markusplatz vor allem ein Marktplatz. Heute ist er eine belebte Promenade.

Procuratie

Die Nord- und Südseite der Piazza di San Marco begrenzen die Prokuratien, einst die Amtsgebäude der Prokuratoren, der höchsten Verwaltungsbeamten der Republik. Heute beherbergen sie Museen. Den Procurator gab es schon seit dem 10. Jh. Er war nach dem Dogen der zweithöchste Mann im Staat und hatte sich vor niemanden zu verantworten, auch nicht vor dem Großen Rat. Der Prokurator war Vermögensverwalter des Hl. Markus. Jenes Vermögens, das sich aus öffentlichen und privaten Spenden, Erbschaften und laufenden Einnahmen in den Truhen der Markuskirche ansammelte. Es waren ungeheure Summen, denn es galt für jedermann als selbstverständlich, nach geglückten und gewinnbringenden Unternehmen dem Hl. Markus als Dank eine Spende zuzuführen.

Palazzo Ducale

Sehenswürdigkeiten Venedig

Dogenpalast

Der Dogenpalast war das Regierungszentrum der Republik und Wohnsitz des Dogen. Die erste Dogenburg entstand 814, ein ärmlicher, düsterer Block aus Holz mit massiven Wehrtürmen. Der heutige Palast entstand in seinen wesentlichen Teilen Mitte des 14. Jh.s. Das erstaunliche Äußere des Palastes wird oft als Symbol für die Stadt auf Pfählen verwendet. Auf den 36 kurzen Säulen des Erdgeschosses steht das zerbrechliche Filigran der Loggia mit 71 Säulen und fast orientalischem Maßwerk. Darüber liegt ein mächtiger Marmorblock, auf jeder Seite von sechs großen Fenstern und einem reich verkleideten gotischen Balkon aufgelockert.

Ponte dei Sospiri

Venedig Klassenfahrt

Seufzerbrücke

Die Seufzerbrücke verbindet als gedeckter Brückenbogen über den Rio di Palazzo das Gefängnis und den Dogenpalast. Sie zählt heute zu den Hauptattraktionen Venedigs. Durch sie wurden die Gefangenen vor ihre Richter geführt, die hart und unbarmherzig waren. Von den Gefangenen gefürchtet waren die „Bleikammern“, die niedrigen, engen Zellen direkt unter dem Bleidach des Dogenpalastes, die im Sommer zu Glutöfen wurden. Das Staatsgefängnis war bis um 1750 absolut „sicher“. Selbst Casanova konnte nur auf abenteuerlichste Weise daraus fliehen. Heute präsentieren sich die Verliese als Steinzellen mit eisen vergitterten Fenstern.

Ponte di Rialto

Studienfahrt Venedig

Rialtobrücke

Die Rialtobrücke war lange Zeit einzige Fußgängerverbindung über den Canal Grande. Eine Holzbrücke wurde an dieser Stelle schon im Jahre 1180 gebaut, später ersetzte man sie durch eine Zugbrücke, die aber 1444 unter dem Gewicht einer Volksmenge zusammenbrach. Fast 150 Jahre später wagte man den Bau einer Steinbrücke. Sie wurde von Antonio da Ponte entworfen. Die Brücke ruht auf jeweils 6000 Pfählen zu beiden Seiten und hat eine Spannweite von 48 m.

(Nur vom südlichen Gardasee aus möglich)

Mailand

Eine Besichtigung in Mailand beginnt man am besten am Mailänder Dom. Der Duomo di Santa Maria ist der Sitzt des Erzbistums und gleichzeitig zählt er zu der flächenmäßig drittgrößten Kirche der Welt, nach dem Petersdom in Rom und dem Dom in Sevilla. Besonders hervorzuheben sind die hohen farbenprächtigen Glasfenster des Chors.
Nur wenige Meter vom Dom entfernt befindet sich die überdachte Einkaufsmeile Galleria Vittoio Emanuele. Diese wurde nach dem bekannten König benannt. Der Architekt Guiseppe Mengoni entwarf das Gebäude und sparte nicht an Stuck, Fresken und Marmor. Alleine schon die Passage, die von einer riesigen Glaskuppel überdacht wird und der Fußboden, der mit Mosaiken ausgelegt ist, muss gesehen werden.
Das berühmteste Gebäude der Stadt ist die Mailänder Scala. Das Opernhaus fasst bis zu 2300 Zuschauer.
Im Norden von Mailand kann man das Dominikaner Kloster Santa Maria delle Grazie finden. Dort wird das Gemälde „Das letzte Abendmahl„ von Leonardo da Vinci ausgestellt. Das Gemälde wurde damals von Herzog Ludovico Sforza in Auftrag gegeben.
(Nur vom südlichen Gardasee aus möglich)

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