Sehenswürdigkeiten bei einer Abschlussfahrt Prag

Prager Burg

Abschlussfahrten Prag: Die Prager Burg ist das nationale Kulturdenkmal und Symbol der mehr als tausendjährigen Entwicklung des tschechischen Staates. Der Hradschin erstreckt sich auf einer Fläche von 45 ha um drei Burghöfe herum. Ursprünglich war sie der Sitz der böhmischen Fürsten und Könige, seit 1918 ist sie der Sitz des Staatspräsidenten.
Touristen-Attraktion: Wie überall ist die Wachablösung immer ein besonderer Touristen-Magnet. Jede volle Stunde findet sie an den Burgtoren statt (ab 5:00 bis 23:00 Uhr), um 12:00 Uhr ist die feierliche Wachablösung mit Fanfaren und dem Austausch der Standarte.Im Komplex der Prager Burg steuert man direkt auf den Dom zu: Katedrala sv. Vita, Vaclava a Vojtecha (St.-Veit-Wenzel-und-Adalbert-Dom). Es wurde fast 600 Jahre lang daran gebaut und endgültig erst im Jahre 1929 fertiggestellt. Einige Schritte weiter erreicht man den Alten Königlichen Palast. Bis zum 16. Jh. war er Sitz der böhmischen Fürsten und Könige. Im Mittelalter fanden hier Ritterspiele statt. Am Ausgang sieht man noch die Pferdegerechte Treppe.
Unterhalb der St.-Georg-Basilika befindet sich das Goldenes Gäßchen. Die winzigen Häuschen sind in die gotische Burgmauer eingebaut. Im 16. Jahrhundert wohnten hier Burgschützen und Handwerker. Im Haus Nr. 22 arbeitete in den Jahren 1916 – 1917 Franz Kafka. Bei einer Abschlussfahrt Prag gibt es viel zu entdecken.

Hradschin

Loreta und Strahover Kloster

Einige Schritte oberhalb von Hradschin befindet sich die Loreta und Strahover Kloster. Und falls man noch einen weitere Aufstieg machen möchte, kann man bis zum Petrin-Turm gehen. Einfacher ist es wenn man die Seilbahn nimmt.

Strahovsky klaster (Strahover Kloster):
Das Kloster wurde 1140 von Vladislav II. gegründet. Die Barockgestalt stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Heute ist es eine der bedeutendsten Kulturstädten Böhmens und ein Ort des Glaubens. Die Strahov-Bibliothek stammt aus dem 17. Jh. und beherbergt 130 000 Buchbände, darunter seltene Raritäten.

Petrin-Hügel

Der größte Park der Stadt ist ein bewaldeter Hügel und erstreckt sich vom Kloster Strahov bis zur Kleinseite. Beim Klostergarten befindet sich die sog. Hungermauer, die als Schutz für die Stadt und als Arbeit für die Armen errichtet wurde.
Die „Rozhledna“ ist eine freie Nachbildung des Pariser Eiffel-Turmes in Miniaturform. Der Turm ist 60 m hoch und hat 299 Stufen. Er wurde anlässlich der Jubiläumsausstellung im Jahre 1891 gebaut. Hinter der Drahtseilbahn befinden sich außerdem ein Rosengarten und ein Planetarium.

Kleinseite (Malá Strana)

Unterhalb der Prager Burg erstreckt sich die Kleinseite, ein hübscher, historischer Stadtteil mit verwinkelten Gassen, herrschaftlichen Adelspalästen, stolzen Bürgerhäusern und verträumten Gärten.

Wallenstein-Palais

Der Reichsfürst Albrecht von Waldstein, besser bekannt als Wallenstein, ließ sich im 17. Jh. diesen pompösen Palast erbauen. Sehenswert sind auch die gepflegten Gartenanlagen mit Wasserspielen. Heute hat hier der tschechische Senat seinen Sitz.

Karlsbrücke

Sie ist ein Wahrzeichen der Stadt. Von Kaiser Karl IV. erbaut war sie bis ins 19. Jh. die einzige Brücke über die Moldau. Die zahlreichen Skulpturen wurden erst im 18. Jh. aufgestellt, die berühmteste davon ist die des Hl. Nepomuk. Die Brücke ist für den Verkehr gesperrt und tagsüber bevölkert von Menschen und zahlreichen Souvenirhändlern und Künstler.

Altstadt (Staré Mesto)

Die Altstadt befindet sich zwischen dem Hradschin und der Neustadt und erstreckt sich entlang einer Flussbiegung der Moldau. Hier führte einst der Königsweg entlang. Die mittelalterliche Stadtstruktur vermischt sich heute mit modernen Elementen.

Altstädter Rathaus (Staromestska radnice)

Eindrucksvoll ist die Astronomische Uhr – jede volle Stunde erscheinen dort die 12 Apostel. Dies wird immer mit einem Krähen des Hahns und einem riesigen Menschenauflauf angekündigt.

Jüdisches Viertel – Josefov

Hier entwickelte sich seit dem 13. Jh. eine der ältesten und berühmtesten jüdischen Städte. Das ummauerte Getto blieb bis ins 19. Jh. bestehen, bis es schließlich wegen räumlicher Enge und unhaltbaren hygienischen Verhältnissen aufgelöst wurde. Heute zählt die Josefstadt zu dem am besten erhalten gebliebenen Komplex jüdischer Denkmäler in ganz Europa. Hier befinden sich:
Die Pinkas-Synagoge, der alte Jüdische Friedhof und die Alt-Neue-Synagoge.

Neustadt (Nové Mesto)

Auch wenn der Name nicht darauf schließen lässt, wurde die Neustadt schon unter Karl dem IV. im 14. Jh. gegründet. Es war das Zentrum der Handwerker und ärmeren Bevölkerung. Die meisten Baudenkmäler stammen aus der Gründungszeit der tschechischen Nation aus der 2. Hälfte des 19. Jh.

Abschlussfahrt Prag: Wenzelsplatz (Václavské námestí)

Einer der Zentralplätze Prags – die Metrolinien C (Station: Muzeum) und A (Station: Mustek) kreuzen sich hier. Der Wenzelsplatz schließt in der oberen Hälfte mit dem Nationalmuseum ab (Geheimtipp für regnerische oder bitterkalte Tage). Sehenswert in das Denkmal des St. Wenzel, die bronzene Reiterstatue ist das Wahrzeichen vom Wenzelplatz. Es ist auch ein beliebter Treffpunkt. Einige Schritte weiter ist das schlichte Denkmal der Opfer des Kommunismus.

Kommentare sind geschlossen