Eine variable Reisedauer, sowie Nachtfahrten sind je nach Entfernung zwischen Abfahrtsort und Warschau möglich.
Bitte berücksichtigen Sie, dass es sich bei dem Preis lediglich um einen Vorschlag handelt.
Entscheidende Faktoren für den Reisepreis bei einer Klassenfahrt nach Warschau sind:
Gerne arbeiten wir Ihnen ein individuell auf Ihre Wünsche abgestimmtes Programm aus:
Warschau ist mehr als nur die Hauptstadt Polens – es ist eine Stadt, die Vergangenheit und Zukunft auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Eine Klassenfahrt nach Warschau eröffnet Schülern die Möglichkeit, zentrale Aspekte europäischer Geschichte zu erleben, spannende Kulturangebote zu entdecken und zugleich eine moderne Metropole kennenzulernen, die sich längst auf Augenhöhe mit anderen europäischen Hauptstädten bewegt.
Die bewegte Vergangenheit Warschaus macht die Stadt zu einem außergewöhnlichen Ziel für Klassenfahrten nach Polen. Im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, wurde die Altstadt detailgetreu wiederaufgebaut und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Rundgang über den Marktplatz, vorbei an der Sigismundsäule und den farbenfrohen Bürgerhäusern, führt Schülern eindrucksvoll vor Augen, wie sehr Erinnerungskultur und Identität zusammenhängen.
Das Königsschloss, einst Residenz der polnischen Könige, ist ein weiterer Höhepunkt. Heute beherbergt es wertvolle Kunstsammlungen und historische Ausstellungen, die Jugendlichen anschaulich den früheren Glanz Polens vor Augen führen. Auch das Wilanów-Palais mit seiner barocken Gartenanlage bietet eine hervorragende Gelegenheit, Geschichte lebendig zu erleben.
Für Schulklassen besonders eindrucksvoll ist ein Besuch im Warschauer Aufstandsmuseum, das die dramatischen Ereignisse von 1944 vermittelt. Multimediale Präsentationen, Zeitzeugenberichte und anschauliche Ausstellungen machen Geschichte hier greifbar und regen zur Auseinandersetzung mit den Themen Widerstand, Freiheit und Verantwortung an.
Einen ebenso wichtigen Bildungswert hat das POLIN-Museum, das die über 1.000-jährige Geschichte der Juden in Polen dokumentiert. Interaktive Ausstellungen laden Schüler dazu ein, sich aktiv mit diesem zentralen Teil der europäischen Geschichte auseinanderzusetzen.
Doch Warschau ist nicht nur Vergangenheit – die Stadt ist jung, modern und lebendig. Breite Boulevards, innovative Architektur und ein pulsierendes Nacht- und Kulturleben machen die Stadt für Jugendliche attraktiv. Shoppingmöglichkeiten, Parks zum Entspannen und die Warschauer Weichsel-Promenade bieten Abwechslung nach dem Kulturprogramm.
Besonders beliebt sind Streetart-Touren, die Einblicke in die kreative Szene Warschaus geben, sowie Konzerte und Theateraufführungen, die auch jungen Menschen gefallen. Damit verbindet eine Klassenfahrt nach Warschau die perfekte Mischung aus pädagogischem Anspruch und Freizeitwert.
Ein weiterer Pluspunkt für Warschau ist die gute Erreichbarkeit. Die Stadt liegt im Herzen Polens und ist per Bus, Bahn oder Flugzeug schnell zu erreichen. Gerade für Klassenreisen ist die Anreise mit dem Reisebus eine günstige und flexible Möglichkeit.
Auch das Preisniveau in Warschau ist im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen moderat. Unterkünfte für Gruppen, Eintrittsgelder und Verpflegung sind in der Regel günstiger, sodass Schulen und Eltern finanziell profitieren.
Für Lehrkräfte bietet eine Klassenfahrt nach Warschau vielfältige Ansatzpunkte für den Unterricht:
Geschichte und Politik: Themen wie Zweiter Weltkrieg, Holocaust, Wiederaufbau und europäische Integration lassen sich direkt vor Ort erarbeiten.
Kultur und Kunst: Musik, Literatur und Architektur können anschaulich vermittelt werden.
Gesellschaft und Gegenwart: Schüler erleben Polen als modernes EU-Mitglied und erweitern ihr Verständnis für Osteuropa.
Darüber hinaus fördert eine gemeinsame Fahrt den Zusammenhalt der Klasse und ermöglicht wertvolle interkulturelle Begegnungen.
Eine Klassenfahrt nach Warschau ist ein vielseitiges Erlebnis, das Geschichte lebendig macht, moderne Stadtkultur erlebbar werden lässt und Schülern neue Perspektiven auf Europa eröffnet. Für Lehrkräfte bietet Warschau die ideale Balance zwischen pädagogischem Anspruch, finanzieller Machbarkeit und jugendgerechten Freizeitangeboten.
Wer sich für eine Klassenfahrt nach Polen entscheidet, wählt mit Warschau ein Ziel, das gleichermaßen bewegt, bildet und begeistert.
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Bei der Planung der zubuchbaren Programmpunkte für eine Warschau Klassenfahrt betreuen wir Sie gerne, damit Ihre Studienfahrt ein unvergessliches Erlebnis wird. Sollten Sie zusätzliche Ideen an Aktivitäten für Ihre Warschau Klassenfahrt haben, sprechen Sie uns einfach an.
Das prächtige Warschauer Königsschloss war über Jahrhunderte die Residenz der polnischen Könige und ist ein zentraler Ort der Geschichte. Im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört, wurde es später originalgetreu wiederaufgebaut und zählt heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Warschaus.
Für Schulklassen ist ein Besuch besonders wertvoll: In den historischen Sälen, den reich verzierten Staatsgemächern und der königlichen Kunstsammlung wird Geschichte anschaulich vermittelt. Multimediale Führungen und pädagogisch aufbereitete Materialien machen den Besuch spannend für Jugendliche und erleichtern Lehrkräften den Unterrichtsbezug. Das Schloss zeigt eindrucksvoll, wie eng Kultur, Politik und Identität miteinander verbunden sind – ein unverzichtbarer Programmpunkt jeder Klassenfahrt nach Warschau.
Der Palast der Kultur und Wissenschaft – kurz Kulturpalast – ist das höchste Gebäude Polens und prägt bis heute die Skyline von Warschau. Er wurde in den 1950er-Jahren als „Geschenk der Sowjetunion“ erbaut und gilt seither als Symbol mit einer wechselvollen Geschichte. Für viele ist er ein beeindruckendes Architekturdenkmal, für andere auch ein Zeugnis der schwierigen Vergangenheit.
Gerade auf einer Klassenfahrt nach Warschau bietet der Kulturpalast spannende Einblicke in Geschichte und Gegenwart: Schüler lernen nicht nur etwas über die Zeit des Sozialismus in Polen, sondern erleben auch die moderne Nutzung des Gebäudes mit Theatern, Museen und Ausstellungen. Ein Highlight ist die Aussichtsplattform im 30. Stock – von hier aus eröffnet sich ein atemberaubender Rundblick über die polnische Hauptstadt.
Der Kulturpalast ist damit nicht nur architektonisch und historisch interessant, sondern auch ein attraktiver Programmpunkt für Jugendliche, die Warschau aus einer neuen Perspektive entdecken möchten.
Der prachtvolle Palast Wilanów, oft auch als „polnisches Versailles“ bezeichnet, gehört zu den bedeutendsten Barockschlössern Polens. Errichtet im 17. Jahrhundert als Sommerresidenz für König Jan III. Sobieski, beeindruckt er bis heute mit seiner reich verzierten Fassade, den kunstvollen Innenräumen und der weitläufigen Parkanlage.
Für Abschlussfahrten Warschau ist der Besuch des Schlosses besonders lohnenswert: Schüler erhalten spannende Einblicke in die polnische Geschichte, die Zeit der Könige und den Einfluss europäischer Kunst und Architektur. Das angeschlossene Palastmuseum präsentiert wertvolle Gemälde, Skulpturen und Möbelstücke, die das Leben des Adels anschaulich vermitteln.
Auch die großzügigen Gärten laden zu einem Spaziergang ein und zeigen eindrucksvoll die Verbindung von Kunst, Natur und Geschichte. Das Schloss Wilanów bietet damit eine hervorragende Möglichkeit, Geschichte lebendig zu erfahren und gleichzeitig die kulturelle Vielfalt Polens kennenzulernen.
Das PGE Narodowy, auch Nationalstadion Warschau genannt, ist eine der modernsten Arenen Europas und ein echtes Wahrzeichen der polnischen Hauptstadt. Errichtet zur Fußball-Europameisterschaft 2012, fasst das Stadion über 58.000 Zuschauer und beeindruckt mit seiner markanten Architektur in den polnischen Nationalfarben Rot und Weiß.
Im Rahmen einer Studienfahrt nach Warschau bietet ein Besuch spannende Einblicke hinter die Kulissen eines internationalen Großstadions: Von den Umkleidekabinen der Spieler über den Pressebereich bis hin zum Stadion-Innenraum erleben Schüler hautnah, wie es sich anfühlt, Teil eines großen Sportereignisses zu sein.
Neben Fußballspielen finden im PGE Narodowy regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen statt, sodass das Stadion als multifunktionales Zentrum gilt. Für sport- und kulturinteressierte Gruppen ist eine Führung durch das Nationalstadion eine abwechslungsreiche Ergänzung zum klassischen Kultur- und Geschichtsprogramm in Warschau.
Die bewegte Geschichte der Stadt wird bei einem geführten Stadtrundgang lebendig. Empfehlenswert ist die Altstadt.
Die Altstadt von Warschau ist das historische und kulturelle Zentrum der polnischen Hauptstadt und gehört seit 1980 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders beeindruckend ist ihre Geschichte: Nach der nahezu vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie mit großem Engagement und Liebe zum Detail originalgetreu wiederaufgebaut – ein Symbol für den unerschütterlichen Willen und die Identität der Warschauer Bevölkerung.
Schüler erleben bei einem Spaziergang durch die engen Gassen eine Reise in die Vergangenheit. Der Marktplatz (Rynek Starego Miasta) mit seinen farbenfrohen Bürgerhäusern, Cafés und kleinen Geschäften vermittelt einen lebendigen Eindruck vom Warschau vergangener Jahrhunderte. Besonders sehenswert ist die Statue der Warschauer Meerjungfrau – das Stadtwappen und Wahrzeichen Warschaus.
Für Lehrer bietet sich die Altstadt als idealer Lernort an, um Themen wie europäische Geschichte, Denkmalschutz und Identität anschaulich zu behandeln. Durch eine Stadtführung erfahren die Schüler mehr über die wechselvolle Vergangenheit Warschaus und die herausragende Bedeutung der Altstadt für die polnische Kultur.
Die Mischung aus Geschichte, Architektur und lebendigem Stadtleben macht die Altstadt von Warschau zu einem unvergesslichen Höhepunkt jeder Klassenfahrt nach Warschau.
Eine Schifffahrt auf der Weichsel bietet Schülern und Lehrern eine ganz besondere Perspektive auf die polnische Hauptstadt. Während man gemütlich am Wasser entlangfährt, eröffnet sich ein einzigartiger Blick auf die Skyline Warschaus – vom imposanten Kulturpalast über die moderne Hochhausarchitektur bis hin zu den historischen Bauwerken der Altstadt.
Die Weichsel, Polens längster Fluss, prägt seit Jahrhunderten das Leben in der Stadt. Eine Fahrt auf dem Wasser macht nicht nur die Bedeutung des Flusses für Handel und Kultur deutlich, sondern sorgt auch für einen entspannenden Ausgleich zu den vielen Besichtigungen zu Fuß.
Besonders spannend für Schulklassen sind begleitete Touren, bei denen Reiseleiter interessante Hintergrundgeschichten über Warschau und seine Entwicklung erzählen. Schüler lernen dabei auf anschauliche Weise, wie sich Warschau von einer Handelsstadt am Fluss zu einer modernen Metropole entwickelt hat.
Die Schifffahrt auf der Weichsel lässt sich ideal in den Tagesplan einer Klassenfahrt nach Warschau integrieren. Ob als abwechslungsreiche Nachmittagspause oder als Highlight zum Abschluss eines erlebnisreichen Tages – diese Tour verbindet Wissen, Erholung und eine besondere Stadterfahrung in perfekter Weise.
Im Centrum Nauki Kopernik erleben Schüler*innen Naturwissenschaften hautnah: Mehr als 400 interaktive Stationen laden zum Experimentieren, Staunen und Verstehen ein. Ob Physik, Chemie, Biologie oder Technik – hier wird Wissenschaft nicht erklärt, sondern ausprobiert.
Ein besonderes Highlight ist das Planetarium „Niebo Kopernika“, das faszinierende 3D-Reisen durch das Weltall ermöglicht. Ergänzt wird das Angebot durch spannende Workshops und Live-Experimente, die speziell auf Schulgruppen zugeschnitten sind.
Für Klassenfahrten bietet das Zentrum eine ideale Mischung aus Lernen und Spaß. Lehrkräfte schätzen, dass komplexe Themen altersgerecht vermittelt und gleichzeitig Neugier und Teamgeist gefördert werden.
Tipp für Lehrkräfte: Plane mindestens 3–4 Stunden für den Besuch ein – so haben die Schüler*innen genügend Zeit, die vielen Mitmachstationen zu erkunden.
Die Gedenkstätte Treblinka, rund 80 km nordöstlich von Warschau, zählt zu den bedeutendsten Erinnerungsorten an die Verbrechen des Nationalsozialismus. Zwischen 1942 und 1943 wurden hier im Vernichtungslager Treblinka II Hunderttausende Menschen, überwiegend Jüdinnen und Juden, ermordet.
Heute erinnert das Gelände mit einem symbolischen Friedhof aus 17.000 Gedenksteinen und dem eindrucksvollen Mahnmal an die Opfer. Das kleine, modern gestaltete Museum dokumentiert die Geschichte des Lagers, zeigt Zeitzeugenberichte, Karten und Exponate.
Ein Besuch dieses Ortes ist für Schulklassen eine intensive und prägende Erfahrung. Er regt zum Nachdenken über Geschichte, Verantwortung und Menschenrechte an und kann ein wichtiger Bestandteil historisch-politischer Bildung sein.
Tipp für Lehrkräfte:
Vor- und Nachbereitung im Unterricht ist empfehlenswert, um die Eindrücke einordnen zu können.
Ein geführter Rundgang mit pädagogischer Begleitung vor Ort erleichtert Schüler*innen den Zugang zur Thematik.
Plane für den Ausflug mindestens sechs bis sieben Stunden ein, inklusive Anfahrt von Warschau.
Das Muzeum Powstania Warszawskiego gehört zu den eindrucksvollsten Museen der Stadt. Es widmet sich dem Warschauer Aufstand von 1944, bei dem die polnische Heimatarmee den Widerstand gegen die deutsche Besatzung organisierte.
Die Ausstellung ist modern, multimedial und sehr eindrucksvoll gestaltet:
Originaldokumente, Fotos und Filme vermitteln ein lebendiges Bild der Ereignisse.
Ein nachgebauter Abwasserkanal lässt die Schüler*innen den Weg der Widerstandskämpfer nachempfinden.
Zeitzeugenberichte, interaktive Medienstationen und ein Kino schaffen eine unmittelbare Verbindung zur Geschichte.
Der Museumsbesuch macht Mut und zeigt eindrucksvoll, wie Menschen trotz Unterdrückung für Freiheit und Selbstbestimmung gekämpft haben. Für Jugendliche ist er sowohl emotional bewegend als auch historisch aufschlussreich.
Tipp für Lehrkräfte:
Empfehlenswert ist eine Einführung durch eine pädagogische Fachkraft, um die vielen Eindrücke sinnvoll einzuordnen.
Plane mindestens 2–3 Stunden für den Besuch ein.
Im Unterricht kann die Frage diskutiert werden: Was bedeutet Widerstand heute? – so wird die Brücke zur Gegenwart geschlagen.
Das Muzeum Fryderyka Chopina befindet sich im barocken Ostrogski-Palais und ist eines der modernsten biografischen Museen Europas. Es widmet sich dem Leben und Werk des weltberühmten Komponisten und Pianisten Frédéric Chopin, der in der Nähe von Warschau geboren wurde.
Die Ausstellung ist interaktiv und multimedial aufgebaut:
Originalmanuskripte, Briefe und persönliche Gegenstände geben Einblicke in Chopins Leben.
An Hörstationen können Schüler*innen seine bekanntesten Werke entdecken und vergleichen.
Virtuelle Installationen, Bildschirme und Projektionen lassen die Atmosphäre der Zeit lebendig werden.
Für Jugendliche ist der Museumsbesuch ein spannender Zugang zur klassischen Musik – weit entfernt vom Klischee „verstaubter Komponist“. Hier wird Musik greifbar und kreativ erlebbar.
👉 Tipp für Lehrkräfte:
Das Museum bietet sich ideal für einen kürzeren Programmpunkt von etwa 1,5–2 Stunden an.
Schüler*innen können im Vorfeld ein Lieblingsstück Chopins auswählen und im Museum gezielt danach suchen.
Eine Nachbereitung im Unterricht mit Musik- oder Kunstprojekten (z. B. ein „Klangtagebuch“ zur Reise) vertieft den Lernerfolg.
Das Nationalmuseum in Warschau (Muzeum Narodowe) zählt zu den bedeutendsten Museen Polens und bietet einen eindrucksvollen Überblick über europäische und polnische Kunstgeschichte. Mit seiner breiten Sammlung ist es ein abwechslungsreicher Programmpunkt für jede Klassenfahrt nach Warschau.
Die Ausstellung umfasst:
Antike Kunst mit ägyptischen Mumien, römischen Skulpturen und frühchristlichen Objekten.
Mittelalterliche Meisterwerke aus Polen, darunter eindrucksvolle Altarbilder.
Europäische Malerei vom 15. bis 20. Jahrhundert mit Werken von Rembrandt, Botticelli und vielen anderen.
Polnische Kunst vom Realismus bis zur Moderne, die Einblicke in die nationale Kulturgeschichte gibt.
Für Schulklassen bietet das Museum eine spannende Reise durch Epochen und Stilrichtungen. Dank didaktisch aufbereiteter Führungen können Schüler*innen Kunstwerke nicht nur betrachten, sondern auch verstehen und hinterfragen.
Tipp für Lehrkräfte:
Besonders empfehlenswert sind thematische Führungen, die altersgerecht aufbereitet sind (z. B. „Symbole in der Kunst“ oder „Polnische Geschichte in Bildern“).
Plane mindestens 2 Stunden ein, damit die Klasse die Vielfalt der Sammlung erleben kann.
Im Unterricht lässt sich der Besuch gut mit Fächern wie Geschichte, Kunst oder Ethik verbinden.
Das Museum für Moderne Kunst in Warschau (Muzeum Sztuki Nowoczesnej) bietet einen spannenden Einblick in die zeitgenössische Kunstszene Polens und der Welt. Mit wechselnden Ausstellungen zu Malerei, Fotografie, Video- und Installationskunst ist es ein idealer Programmpunkt, um eine Studienfahrt nach Warschau abwechslungsreich zu gestalten.
Die Präsentationen regen dazu an, Kunst neu zu denken und gesellschaftliche Themen wie Umwelt, Identität, Politik oder digitale Medien zu hinterfragen. Gerade für Jugendliche entsteht hier ein unmittelbarer Bezug zur Gegenwart.
Highlights sind:
Wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler*innen, die aktuelle Strömungen widerspiegeln.
Workshops und Führungen, die Schüler*innen aktiv einbeziehen.
Der Standort am Weichselufer, der den Museumsbesuch mit einem Spaziergang am Fluss verbinden lässt.
Tipp für Lehrkräfte:
Ein Besuch eignet sich besonders für 2 Stunden.
Idealerweise werden Schüler*innen vorab mit der Frage vorbereitet: „Was ist eigentlich Kunst – und wer entscheidet das?“
Im Nachgang können kreative Projekte entstehen – von eigenen Kunstcollagen bis hin zu kurzen Videoclips als Reaktion auf die Ausstellung.
Das Maria-Skłodowska-Curie-Museum befindet sich im Geburtshaus der weltberühmten Wissenschaftlerin im Herzen Warschaus. Marie Curie, in Polen als Maria Skłodowska bekannt, erhielt als erste Frau überhaupt den Nobelpreis und ist bis heute die einzige Person, die in zwei unterschiedlichen Naturwissenschaften (Physik und Chemie) ausgezeichnet wurde.
Die Ausstellung zeigt:
Persönliche Gegenstände und Dokumente aus ihrem Leben.
Originalbriefe und Fotos, die ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr privates Umfeld greifbar machen.
Multimediale Präsentationen, die die Bedeutung ihrer Entdeckungen – insbesondere der Radioaktivität – für die moderne Wissenschaft verdeutlichen.
Für Schulklassen ist das Museum ein inspirierender Lernort, der zeigt, wie Entdeckergeist, Mut und Ausdauer die Welt verändern können. Gerade junge Besucher*innen erfahren hier, dass Wissenschaft spannend, kreativ und voller Möglichkeiten ist.
Tipp für Lehrkräfte:
Der Besuch eignet sich besonders für 1–1,5 Stunden und lässt sich gut mit einem Stadtrundgang kombinieren.
Empfehlenswert ist eine Führung, um die historischen Dokumente und Exponate altersgerecht einzuordnen.
Eine Projektidee für den Unterricht: Schülerinnen erstellen ein kurzes „Forscherinnen-Profil“ von Curie und vergleichen ihre Leistungen mit heutigen Nobelpreisträger*innen.
Das barocke Schloss Nieborów liegt rund 80 Kilometer westlich von Warschau und ist ein ideales Ausflugsziel für eine Klassenfahrt nach Warschau, um Stadtbesichtigungen mit einem Ausflug ins Grüne zu verbinden. Die prächtige Residenz der Familie Radziwiłł beeindruckt durch ihre Architektur, ihre reich ausgestatteten Säle und die bedeutende Kunstsammlung.
Zum Schloss gehört außerdem der romantische Park Arkadia, ein Landschaftsgarten im englischen Stil mit Teichen, Pavillons und antikisierenden Bauten – ein inspirierender Ort für Spaziergänge und Gruppenfotos.
Für Schulklassen bietet das Schloss die Möglichkeit, barocke Wohnkultur, europäische Kunst und Gartenarchitektur anschaulich zu erleben. Der Ausflug ergänzt die städtischen Programmpunkte in Warschau ideal durch Ruhe, Natur und historische Vielfalt.
👉 Tipp für Lehrkräfte:
Plane einen halben Tagesausflug ein, inklusive Busfahrt ab Warschau.
Besonders lohnend sind Führungen, die Schüler*innen den Alltag des Adels im 18. und 19. Jahrhundert näherbringen.
Im Unterricht lässt sich der Besuch mit den Themen Kunstgeschichte, europäische Kultur oder Literatur verbinden.